Nicht für CL gemeldet! Überraschung um BVB-Star

Nicht für CL gemeldet! Überraschung um BVB-Star

Borussia Dortmund hat seinen Kader für die Champions League 2026/27 bei der UEFA eingereicht. Überraschend fehlt Kapitän Emre Can, während mehrere Talente über die B-Liste berücksichtigt werden.

Der 32-Jährige hatte sich im Frühjahr einen Kreuzbandriss zugezogen und befindet sich weiterhin im Aufbautraining. Zwar galt Can für den weiteren Verlauf der Hinrunde als möglicher Rückkehrer, für die erste UEFA-Meldeliste reichte es jedoch offenbar nicht. Damit muss der BVB zunächst ohne seinen erfahrenen Führungsspieler in die neue Königsklassen-Saison starten.

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Auch Konstantelias und Lerma fehlen

Neben Can stehen zwei weitere Spieler nicht auf der Liste. Neuzugang Giannis Konstantelias, der mit seinem im Bundesliga-Auftakt zugezogenen Kreuzbandriss ebenfalls verletzt ausfällt, wurde nicht gemeldet. Auch Offensivtalent Justin Lerma gehört vorerst nicht zum Champions-League-Aufgebot.

Vor allem bei Lerma kommt die Entscheidung nicht überraschend. Trainer Niko Kovac hatte zuletzt deutlich gemacht, dass der 18-Jährige noch Zeit für seine Entwicklung benötigt. „Er braucht noch Zeit und das ist ganz normal“, erklärte Kovac kürzlich. Neben sprachlichen Herausforderungen müsse der junge Ecuadorianer körperlich noch zulegen.

Fünf Talente über die B-Liste nominiert

Zusätzlich zur offiziellen Kaderliste kann Borussia Dortmund mehrere Nachwuchsspieler über die UEFA-B-Liste einsetzen.

Folgende Talente wurden gemeldet:

  • Jan Luca Riedl (17)
  • Miguel Adje (18)
  • Luca Reggiani (18)
  • Samuele Inacio (18)
  • Mathis Albert (17)

Die UEFA erlaubt die Registrierung solcher Spieler unter bestimmten Voraussetzungen, sofern sie über einen längeren Zeitraum dem Verein angehören und bestimmte Alterskriterien erfüllen. Damit bleiben dem BVB zusätzliche Optionen für die Ligaphase erhalten.

Nachmeldungen für die K.o.-Phase möglich

Für Emre Can besteht die Hoffnung auf eine spätere Rückkehr in den Champions-League-Kader.

Sollte Borussia Dortmund die K.o.-Runde erreichen, dürfen Vereine ihr Aufgebot nochmals anpassen. Dabei können bis zu drei Spieler nachgemeldet werden. Der Routinier könnte dann nach seiner Rückkehr von der schweren Knieverletzung wieder berücksichtigt werden.

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