„Nicht heute verspielt“: Austria hadert mit Europacup-Aus
Durch das 1:1-Remis im Rückspiel gegen Banik Ostrava ist der Traum von der Conference League für die Wiener Austria vorbei – die Reaktionen zum Spiel.
Die Wiener mussten sich in der dritten Quali-Runde im Duell mit Banik zu Hause mit einem 1:1 (0:1) begnügen und schieden gegen die Tschechen nach dem 3:4 im Hinspiel aus. So reagieren die Verantwortlichen der Veilchen auf die bittere Pleite.
Stephan Helm (Austria-Trainer): „Die Partie heute war so, dass wir uns viel vorgenommen haben und proaktiv ins Spiel reingehen wollten. Das hat man auch übers ganze Spiel gesehen. Eine Sache ist uns gut gelungen, wir haben den Gegner fast 90 Minuten vom Tor weggehalten. Uns selbst hat aber die Durchschlagskraft und die letzte Präzision gefehlt, um zwei Tore zu erzielen. Es ist sehr enttäuschend.“
Austria-Kapitän Fischer: „Ein sehr bitterer Tag“
Manfred Fischer (Austria-Kapitän): „Sehr, sehr bitter. In Q3 auszuscheiden, tut sehr weh. Ich glaube, dass wir es nicht heute verspielt haben, sondern auswärts. Da hat uns die defensive Stabilität gefehlt. Heute war die Leistung sehr engagiert. Bis zur 96. Minute haben wir gekämpft wie die Löwen. Leider ist uns der Lucky Punch nicht geglückt. Ein sehr bitterer Tag.“
Pavel Hapal (Banik-Trainer): „Es war ein schwieriges Spiel. Wir sind in beiden Hälften gut gestartet. Unser Tor war sehr wichtig. In der zweiten Hälfte hätten wir die Austria noch bestrafen können, da hatten wir noch Möglichkeiten. Obwohl wir spielerisch nicht so gut drauf sind, bin ich sehr zufrieden mit der Leistung und dem Spiel. Es war sehr wichtig, dass die Defensive heute gut funktioniert hat, das war der Schlüssel zum Erfolg.“
(APA) / Bild: GEPA
