Nie mehr für den ÖFB? Aiwu befasst sich mit Verbandswechsel
Ex-Rapid-Profi Emanuel Aiwu denkt über einen Verbandswechsel weg vom ÖFB hin zum nigerianischen Fußballverband nach. „Ich würde jetzt lügen, wenn ich sage, dass ich mir keine Gedanken darüber mache“, sagte Aiwu im „Kicker“-Interview.
„Nigeria hat einen super Kader und mit Napoli-Stürmer Victor Osimhen einen absoluten Star in der Offensive, gegen den ich mich selbst schon messen konnte“ erklärte der Defensivspieler. Aufgrund der Herkunft seines Vaters könnte Aiwu, der noch kein A-Länderspiel für den ÖFB bestritten hat, in Zukunft für Nigeria auflaufen.
Entsprechende Gedanken habe er sich diesbezüglich mit seines engsten Vertrauten schon gemacht. „Ja, es gab schon Kontakt mit meinem Berater. Das ist eine Sache, wo ich in der Zukunft sehen werde, wohin die Reise geht“, sagte Aiwu.
Noch kein Kontakt mit ÖFB-Teamchef Rangnick
Einen Anruf von Teamchef Ralf Rangnick über seine Perspektive im Nationalteam hat der 22-Jährige noch nicht erhalten.
„Ich persönlich hatte mit Teamchef Ralf Rangnick noch keinen Kontakt. Es gab ein Gespräch mit Sportdirektor Peter Schöttel, aber das war es eigentlich. Eineinhalb Wochen vor dem letzten Lehrgang habe ich eine Nachricht vom Teammanager bekommen, dass sich der Teamchef mit seinem Trainerteam unser Ligaspiel gegen die Fiorentina ansehen will. Zu diesem Zeitpunkt war ich aber leider am Oberschenkel angeschlagen und konnte nicht spielen. Daher sind sie dann doch nicht hergekommen“, berichtete Aiwu.
Im vergangenen Herbst stand Aiwu zumindest noch auf Abruf im ÖFB-Kader, in den vergangenen EM-Qualifikationsspielen im März fehlte sein Name komplett. Der ehemaligen Admira- und Rapid-Profi konnte die Nichtberufung nicht vollziehen.
„Persönlich war ich natürlich enttäuscht, weil ich keine große Verletzung hatte und auch beim Ligaspiel vor dem Lehrgang von Anfang gespielt habe. Daher war schon eine kleine Enttäuschung vorhanden, aber ich schaue, dass ich mich auf meine Leistungen fokussiere, dass ich weiter Gas gebe und dann sehe ich, was die Zukunft bringt“, sagte Aiwu.
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