Nordische Kombination: Geiger beendete in Ramsau ÖSV-Siegesserie
Der Deutsche Vinzenz Geiger hat am Samstag den zweiten Ramsauer Kombinations-Weltcup gewonnen und damit die Siegesserie der Österreicher beendet.
Die davor ausgetragenen fünf Saison-Bewerbe hatten alle mit rot-weiß-roten Erfolgen geendet, und auch diesmal sah es nach dem Springen gut aus. Thomas Rettenegger, Massenstart-Sieger am Vortag, büßte aber seinen Vorsprung von 48 Sekunden in der letzten der vier Runden ein. Der Salzburger wurde hinter dem Tiroler Lamparter Vierter.
Geiger feierte seinen sechsten Ramsau-Sieg, indem er den auch am Vortag zweitplatzierten Norweger Jens Luraas Oftebro nach 10 km im Langlauf um 0,1 Sek. distanzierte. Der dreifache Saisonsieger Lamparter holte seinen vierten Saison-Podestplatz und verteidigte damit die Weltcupführung mit Erfolg. „Ramsau in Gelb zu verlassen ist ein sehr, sehr schönes Weihnachtsgeschenk“, sagte Lamparter nach einem „sehr zähen Rennen“ im ORF.
Rettenegger „voll happy mit der Laufform“
Thomas Rettenegger hielt sich an der Spitze, nachdem er eingeholt worden war, ihm gelang damit wie Lamparter ein weiteres Statement in Richtung Olympia-Nominierung. „Die dritte, vierte Runde war wirklich einfach zu viel. Aber ich bin voll happy mit der Laufform. Gerade auf der Runde das alleine so durchzubringen, passt ganz gut. Irgendwann bringe ich es dann hoffentlich durch“, sagte er.
Stefan Rettenegger wurde Sechster, Lukas Greiderer Zehnter und Martin Fritz als fünftbester Österreicher Elfter.
Im Springen des Gundersen-Bewerbs der Frauen hatte sich in der Früh die Vortages-Vierte Katharina Gruber mit einem 93-m-Satz auf Rang drei gesetzt. Ihr Rückstand im für 15.30 Uhr angesetzten 5-km-Langlauf auf die führende Ingrid Laate beträgt zwar 1:08 Minuten, die Norwegerin ist aber nicht als starke Langläuferin bekannt. Zwei Sekunden vor der Oberösterreicherin rangiert die US-Amerikanerin Alexa Brabec, die norwegische Vortagessiegerin Ida Marie Hagen ist Sechste (+1:19), die Steirerin Lisa Hirner Achte (+1:25) und die Tirolerin Annalena Slamik 20. (+2:57).
(APA) Foto: GEPA
