Nullnummer gegen Leverkusen reicht: Roma schafft EL-Finaleinzug

Die AS Roma steht im Finale der Fußball-Europa-League. Dem Team von Trainer Jose Mourinho reichte am Donnerstag im Halbfinal-Rückspiel ein torloses Remis in Leverkusen, um nach dem 1:0-Erfolg in der Vorwoche ins Endspiel am 31. Mai in Budapest einzuziehen. Das zweite Halbfinale zwischen Sevilla und Juventus Turin ging beim Stand von 1:1 (Hinspiel 1:1) in die Verlängerung.

Nach dem Triumph in der Conference League im Vorjahr hat die Roma damit die Möglichkeit auf den zweiten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. Trainer Mourinho würde im Falle eines Erfolges im Endspiel mit dann sechs Titeln zum alleinigen Rekord-Trainer im Europacup aufsteigen. Leverkusen verpasste trotz klarer Überlegenheit im Rückspiel den ersten Einzug in ein Europacup-Finale seit 21 Jahren.

In der mit über 30.000 Zuschauern ausverkauften BayArena dominierte die Werkself, bei der Patrick Pentz auf der Bank saß, über die gesamte erste Hälfte hinweg das Spiel. Die beste Gelegenheit fand Moussa Diaby vor, der den Ball aus spitzem Winkel an das rechte Lattenkreuz knallte (12.). Die Roma setzte offensiv gar keine Akzente und beschränkte sich ausschließlich auf das Verteidigen, konnte den Vorsprung aus dem Hinspiel aber in die Pause retten.

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Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich zunächst ähnlich wie der erste. Leverkusen verpasste es aber weiterhin die klare Überlegenheit in Tore umzumünzen. Demirbay scheiterte mit einem Distanzschuss an Roma-Tormann Rui Patricio (67.), Sardar Azmoun verfehlte eine Hereingabe von Diaby hauchzart (75.). Am Ende brachte die Roma das Unentschieden mit einer kompakten Defensivleistung über die Zeit.

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(APA)

Beitragsbild: Imago