ÖBV-Herren verlieren Auftakt in WM-Quali in Serbien 64:85
Die Aufgabe für das ÖBV-Team zum Auftakt hätte kaum schwerer sein können. Immerhin sind die Serben die Nummer drei der FIBA-Weltrangliste, Österreich liegt auf Platz 55. Ganz so krass war der Unterschied zunächst nicht, der erste Abschnitt verlief mit 12:17 aus ÖBV-Sicht noch weitgehend offen. Doch bereits zur Pause war eine Vorentscheidung gefallen. Österreich lag in der Belgrader Aleksandar Nikolic Arena vor 4.300 Zuschauern 29:44 zurück.
Obwohl ohne NBA- und Euroleague-Spieler ersatzgeschwächt, kontrollierte der dreifache Silbermedaillen-Gewinner bei den vergangenen großen Turnieren (WM 2014, Olympia 2016, EM 2017) nach dem Seitenwechsel die Partie. Für Österreichs Neo-Teamchef Matthias Zollner setzte es somit beim Debüt auf der österreichischen Bank eine Niederlage. Als Spieler beging Carlos Novas-Mateo seinen ersten Einsatz in der Nationalmannschaft. Er erzielte zwei Punkte.
Zahlen, die den Unterschied machten: Serbien war am Rebound 36:27 überlegen (12:6 am offensiven Brett). Dazu waren die Gastgeber (11/22) aus der Distanz treffsicherer als das Team von Zollner (7/22).
Im Parallelspiel der Gruppe G kam Deutschland zu einem 79:70 (40:41) gegen Georgien. Österreich nächster Gegner am Montag (20.20 Uhr) in Schwechat stellte den Erfolg dabei erst dank eines 19:9 im Schlussviertel sicher. Erfolgreichste Scorer des EM-Sechsten vom September waren die Routiniers Robin Benzing (25) und Maik Zirbes (17).
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