EBREICHSDORF,AUSTRIA,21.SEP.16 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, ASK Ebreichsdorf vs SCR Altach. Image shows the rejoicing of Marjan Markig (Ebreichsdorf). Photo: GEPA pictures/ Martin Hoermandinger

ÖFB Cup: Altach und Mattersburg sensationell out, Rapid, Austria, Salzburg und Sturm weiter

via Sky Sport Austria
Mannsdorf/Ebreichsdorf/Bad Wimsbach (APA) – Titelverteidiger Red Bull Salzburg hat am Mittwoch seine beeindruckende Serie im ÖFB-Cup prolongiert und mit dem 7:1 gegen Regionalligist Mannsdorf den 20. Sieg in Folge in diesem Bewerb gefeiert. Sturm Graz ließ beim 5:0 in Bad Wimsbach ebenso keinen Zweifel am Aufstieg ins Achtelfinale auskommen. Altach musste hingegen nach einem 0:3 in Ebreichsdorf sensationell frühzeitig die Segel streichen. Mattersburg musste sich ebenfalls bereits in der zweiten Runde des ÖFB-Cup dem SV Lafnitz im Elfmeterschießen geschlagen geben. Rapid müht sich gegen SV Leobersdorf zum Sieg, Austria Wien gegen den First Vienna Football Club.
 
Salzburg gibt sich keine Blöße

Salzburg startete perfekt in die Zweitrunden-Partie. Marc Rzatkowski erzielte bereits in der zweiten Minute den Führungstreffer für die Mozartstädter. Asger Sörensen (19.) und Hwang Hee-Chan (22.) sorgten noch vor dem Ehrentreffer des Ex-Rieders Casanova (25.) für klare Verhältnisse. Stefan Lainer und Munas Dabbur erhöhten noch vor Pausenpfiff (36.,43.). Der Israeli erzielte kurz vor Schluss sogar noch das 6:1 (85.). Der Schlusspunkt war jedoch Reinhold Yabo vorbehalten, der sein Pflichtspieldebüt im Dress der Salzburger gab. Der Deutsche war im Sommer 2015 von Karlsruhe an die Salzach gewechselt, zog sich jedoch kurz darauf eine schwere Knieverletzung zu. Er verwandelte einen Elfmeter zum 7:1-Endstand.

 

Altach fliegt überraschend raus

Einen rabenschwarzen Tag hat der SCR Altach bei Regionalligist ASK Ebreichsdorf erwischt. Bereits nach einer halben Stunde lag die Elf von Damir Canadi 0:3 zurück. Sebastian Bauer (5.), Christopher Pinter (19.) und Marjan Markic (28.) erwischten die Vorarlberger auf dem komplett falschen Fuß. Der Underdog brachte das Ergebnis nach dem Traumstart über die Zeit.

 

Sturm Graz Erfolgslauf geht auch im Cup weiter

Sturm Graz hat sich unterdessen beim 5:0 in Bad Wimsbach gegen den oberösterreichischen Landesligisten keine Blöße gegen und ohne Probleme das Achtelfinale erreicht. Christian Schoissengeyr eröffnete den Torreigen der “Blackys” noch vor der Halbzeitpause. Kristijan Dobras machte den Aufstieg vorzeitig perfekt (57.). In der Schlussphase blieben die Grazer vor dem gegnerischen Tor konsequent. Ein Eigentor von Christoph Kronberger (70.) sowie Treffer durch Roman Kienast (80.) und Deni Alar (90.) ließen schließlich auch das Resultat deutlich ausfallen.

 

SV Mattersburg im Elfmeterschießen ausgeschieden

Christoph Monschein erzielte beim 3:1-Erfolg der Admira bei Regionalligist Ritzing alle Treffer der Südstädter (3.,17.,63.) und avancierte so unumstritten zum Mann des Spiels. Mattersburg musste sich nach torlosen 120 Minuten dem Regionalligisten SV Lafnitz mit 3:4 im Elfmeterschießen geschlagen geben, weil Mario Grgic und Alois Höller vom Punkt scheiterten, während alle Lafnitzer Schützen erfolgreich blieben.

LAFNITZ,AUSTRIA,21.SEP.16 - SOCCER - OEFB Samsung Cup, SV Lafnitz vs SV Mattersburg. Image shows head coach Ivica Vastic (Mattersburg). Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender
(C) GEPA  Pictures – Im Bild: Ivica Vastic, trainer des SV Mattersburg

Austria rettet Sieg gegen First Vienna Football Club erst in der Nachspielzeit

Die Wiener Austria hat am Mittwoch das kleine Wiener Derby in der zweiten Runde des Fußball-Cups bei der Vienna nach hartem Kampf mit 3:1 n.V. (1:1,0:1) für sich entschieden. Olarenwaju Kayode, der die zwischenzeitliche Führung der Gastgeber egalisierte, brachte die Veilchen in der Verlängerung auch auf die Siegerstraße (107.), ehe Ismael Tajouri den Sieg perfekt machte (117.)

Rapid glanzlos im Achtelfinale

Österreichs Fußball-Vizemeister Rapid Wien hat am Mittwoch im ÖFB-Cup das Achtelfinale erreicht. Das Team von Mike Büskens setzte sich am Sportclub-Platz in Wien gegen den SV Leobendorf 1:0 durch. Dabei blieben die Wiener, bei denen Altstar Steffen Hofmann von Beginn an spielen durfte, jedoch über weite Strecken vieles schuldig. Erst Christoph Schößwendter brachte Rapid auf die Siegerstraße (50.).