ÖFB-Debüt fix! Querfeld startet gegen Slowakei
Start ins EM-Jahr mit einem Debütanten: Rapid-Profi Leopold Querfeld wird im Testspiel gegen die Slowakei sein Debüt für das ÖFB-Team bestreiten.
Dies bestätigte Teamchef Ralf Rangnick in der Pressekonferenz vor dem morgigen Auswärtsduell. Der 20-jährige Innenverteidiger profitiert damit von den Ausfällen von David Alaba, Gernot Trauner und Philipp Lienhart – überzeugte aber auch bei seinen bisherigen Bundesliga-Saisoneinsätzen. „Er wird von Anfang an spielen. Er hat sich das auch verdient durch seine Leistungen bei Rapid. Und auch jetzt in dieser Woche im Trainingscamp hat er seine Sache gut gemacht“, erklärte Rangnick.
Rangnick vor Testspiel-Doppel: „Zeit des Experimentierens ist vorbei“
Für die ÖFB-Nachwuchsauswahlen bestritt Querfeld insgesamt 20 Spiele, schon im letzten September gegen Modawien stand er erstmals im A-Nationalteamkader. Außerdem bestehe laut Rangnick die Möglichkeit, mit Salzburgs Flavius Daniliuc einen weiteren jungen Innenverteidiger im Lauf des Spiels einzuwechseln.
Rangnick lässt weitere Rotation offen
Auf den Außenbahnen dürften Stefan Posch und Maximilian Wöber beginnen. Im Mittelfeld sind aktuell das Leipzig-Trio Xaver Schlager, Nicolas Seiwald und Christoph Baumgartner sowie Ersatzkapitän Marcel Sabitzer und Konrad Laimer erste Wahl. Mit starken Trainingsleistungen zeigten in Marbella aber auch Werder Bremens Romano Schmid oder Stürmer-Routinier Andreas Weimann vom englischen Zweitligisten West Bromwich Albion auf.
Florian Grillitsch könnte Vielspieler Xaver Schlager vertreten, Patrick Pentz im Tor Alexander Schlager. „Es kann schon sein, dass der eine oder andere die Chance erhält, von Anfang an zu spielen“, sagte Rangnick. „Wir spielen aber schon in weiten Teilen mit der im Moment vorhandenen Stammelf.“
„Wermutstropfen“: Lienhart fällt gegen Slowakei und Türkei aus
Die Slowaken erwartet Rangnick in deren typischem 4-3-3. „Die Tatsache, dass sie sich sicher und anstandslos für die EM qualifiziert haben, sagt schon etwas aus.“ Sein Gegenüber Francesco Calzona traut den Österreichern sogar zu, beim Turnier in Deutschland „eine angenehme Überraschung“ zu sein. „Wir sind noch nicht auf ihrem Niveau, aber wir würden gerne dorthin gelangen“, erklärte der slowakische Teamchef, der im Zweitjob seit Februar auch den italienischen Noch-Meister SSC Napoli betreut.
(Red./APA.)
Beitragsbild: GEPA.
