ST.VEIT,AUSTRIA,17.MAI.14 - FUSSBALL, FRAUENFUSSBALL - OEFB Ladies Cup Finale, NOESV Neulengbach vs Sankt Poelten-Spratzern. Bild zeigt den Jubel von Nicole Billa, Monika Matysova und Jennifer Poeltl (Spratzern). Foto: GEPA pictures/ Wolfgang Jannach

ÖFB Frauen Bundesliga startet in Rückrunde

via Sky Sport Austria

Nach einer viermonatigen Pause treten die österreichischen Bundesligisten am Wochenende wieder gegen den Ball.

Offizielle Presseaussendung des ÖFB

Nach rund viermonatiger Winterpause startet die ÖFB Frauen Bundesliga am Wochenende mit drei Begegnungen in die Rückrunde. Ein Highlight ist das Duell zwischen Meister NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer und Rekordmeister USC Landhaus. Das Topspiel steigt aber am Sonntag in St. Pölten, wo Herbstmeister FSK Simacek St. Pölten-Spratzern den Tabellendritten SK Sturm Graz empfängt.

Neulengbach will Fortschritte zeigen
Die Hinrunde verlief für den amtierenden und zwölffachen Meister NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer nicht nach Wunsch. Im Frühjahr soll beim Tabellenzweiten jetzt vieles besser werden. Darauf deutet zumindest eine für Coach Peter Herglotz äußerst zufriedenstellende Vorbereitung hin. „Wir haben uns spielerisch deutlich gesteigert“, so der Trainer. Gegen Rekordmeister USC Landhaus sollen die Leistungen am Samstag in den Meisterschaftsbetrieb umgemünzt werden. Neben der gesperrten Claudia Wasser dürfte dem NÖSV auch Spielmacherin Dominika Skorvankova wegen Meniskusproblemen fehlen. Die Wienerinnen haben „nichts zu verlieren“, wie Thomas Richter bestätigt. Der Trainer versicherte, dass der Matchplan stehe und alle Spielerinnen an Bord seien.

Kein Favorit bei Südburgenland gegen LUV Graz
Ebenfalls am Samstag starten der FC Südburgenland und McDonalds LUV Graz in die Rückrunde. Beim Duell zwischen dem Vierten und dem Sechsten der ÖFB Frauen Bundesliga ist kein Favorit auszumachen – wie so oft nach einer langen Winterpause. „Dass es, außer gegen Neulengbach und St. Pölten, immer auch auf die Tagesverfassung und das Glück ankommt, hat das Hinspiel gezeigt“, erinnert Südburgenland-Spielertrainerin Susanna Koch an den 3:0-Sieg ihrer Elf im Herbst, bei dem sämtliche Tore aus Standards resultierten. Nach einer „wenig optimalen“ Vorbereitung gibt Koch die Favoritenrolle gerne an den LUV ab. Bei den Steirerinnen wurde im Winter ein neues Trainerteam installiert. Boris Ljubic und Hannes Haller wollen den Verein „langfristig zur Nummer drei in Österreich machen“. Am Samstag im Südburgenland geht es aber zunächst um wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten. „Wir wollen drei Punkte“, so Haller. Jessica Starchl, Anisa Rola (krank) und Lisa Köberl (Knöchelprobleme) sind fraglich. Auf Seiten der Gastgeberinnen laboriert Koch an einer Achillessehnenentzündung.

Topspiel Erster gegen Dritter mit klarem Favoriten
Was die Tabellensituation betrifft, steigt das Topspiel der Runde am Sonntag in St. Pölten. Der Herbstmeister und überlegene Tabellenführer FSK Simacek St. Pölten-Spratzern empfängt den Dritten, SK Sturm Graz. „Aber wir müssen die Kirche schon im Dorf lassen“, erinnert Markus Hiden, der Trainer der Grazerinnen. „St. Pölten ist eine Qualitätsmannschaft, aber wir werden uns an das taktische Konzept halten“, so der Ex-ÖFB-Internationale. Torfrau Anna-Carina Kristler ist nach einem Zusammenprall beim Länderspiel zwischen Österreich und Frankreich weiter angeschlagen und höchst fraglich. Sicher auf die Torfrau verzichten muss Favorit St. Pölten. Jasmin Krejc unterzog sich bereits einer Operation nach einem Bänderriss in der Schulter. Mit Bianca Reischer im Kasten wünscht sich Trainer Hannes Spilka seine Mannschaft dennoch „am Leistungslimit“ zu sehen. „Wir nehmen uns vor, die Trainings- und Vorbereitungsleistungen ins erste Meisterschaftsspiel mitzunehmen und den Sieg einzufahren.“

 

ÖFB Frauen Bundesliga, 10. Runde

Samstag, 21. März

13:00 Uhr NÖSV Neulengbach Pflegeheim Beer : USC Landhaus

13:00 Uhr FC Südburgenland : McDonalds LUV Graz


Sonntag, 22. März

13:00 Uhr FSK Simacek St. Pölten-Spratzern : SK Sturm Graz

 

verschoben:

ASK Erlaa McDonalds : SKV Altenmarkt

Union Kleinmünchen : Wacker Innsbruck