ÖFB-U21-Team in „Riesenknaller“ gegen Niederlande gefordert
An die Niederländer hat der 59-Jährige gute Erinnerungen. Am 14. Oktober 2013 hatte seine U21 in einem Test in Deventer im direkten Duell völlig verdient und überraschend einen 3:0-Sieg gefeiert. Robert Zulj (22.) und Trainer-Sohn Michael Gregoritsch (41., 82.) waren damals die Torschützen. Von den damals im Einsatz gewesenen Spielern haben neben Gregoritsch auch Martin Hinteregger und Alessandro Schöpf den Sprung ins ÖFB-A-Team geschafft.
„Sie werden sicher daran interessiert sein, sich anders zu präsentieren“, vermutete der Steirer. Zuvor hatte es für die Österreicher in zwei Pflichtspielen gegen die Niederländer nichts zu holen gegeben. Nachdem man noch unter Coach Andreas Herzog am Innsbrucker Tivoli am 6. Oktober 2011 0:1 verloren hatte, setzte es am 7. September 2012 im zweiten EM-Qualifikations-Duell in Tilburg eine 1:4-Niederlage. Es war die erste Pflichtspiel-Niederlage für Gregoritsch als U21-Coach im zweiten Spiel. Bis dato hat der seit 20. Jänner 2012 amtierende Trainer fünf Bewerbspiele verloren. Inklusive Testpartien gab es für ihn in 47 Spielen nur acht Niederlagen.
„Holland war immer eine Nation, die das Maß der Dinge im Nachwuchsfußball war. Wir wollen aber auch zeigen, was wir können“, hoffte Gregoritsch auf einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft in der Pinatar-Arena in Murcia. Für die ist es zugleich die Generalprobe vor dem Start in die EM-Qualifikation. Da sollte zum Auftakt am 8. Juni zu Hause Underdog Gibraltar kein Prüfstein sein. Danach stehen vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Russland am 6. Oktober noch Tests gegen Ungarn (12. Juni), Finnland (1. September) und Katar (5. September) auf dem Programm. Die restlichen EM-Quali-Gegner in der Gruppe 7 sind Serbien, Mazedonien und Armenien.