ÖHB-Frauen: Trotz zweier Siege Luft nach oben
Österreichs Handball-Frauen starten mit zwei Pflichtsiegen in die EM-Qualifikation. Zwar hätte es von den Ergebnissen her nicht besser laufen können, dennoch ortet Teamchefin Monique Tijsterman Verbesserungspotenzial. „Mit den vier Punkten sind wir zufrieden. Richtung WM müssen wir aber die Fehlerquote reduzieren.“
Weder beim Match gegen Israel, das die ÖHB-Frauen mit 39:30 gewonnen haben, noch beim 29:22-Sieg in Griechenland war der Erfolg der Österreicherinnen in Gefahr. „Wir haben die zwei Siege souverän eingefahren. Das war die Aufgabe für diese Woche“, resümierte Tijsterman.
Verbesserungspotenzial trotz Sieg
Trotz der Siege beschäftigen Teamchefin Tijsterman aber Abstimmungsprobleme und fehlende Effektivität im Angriff. „Wir haben nicht mehr so viel Zeit. Wir werden diese Woche eingehend aufarbeiten und wissen, dass wir uns bei der WM steigern müssen.“
Kritik auch von Spielerinnen-Seite
Innerhalb des Teams herrschte nach den zwei Siegen Erleichterung. „Der Start in eine Qualifikation ist immer besonders wichtig. Mit vier Punkten kann man glücklich sein“, erklärte Katarina Pandza. Dennoch spart die Rückraumspielerin nicht mit Kritik an der Leistung. „Ich denke, wir haben in beiden Spielen zum Ende hin weniger Gas gegeben als zu Beginn. Das muss sich ändern. Ich hätte mich gefreut, wenn wir mit plus zehn gewonnen hätten.“
WM steht vor der Tür
Am 28. November startet Österreich in Rotterdam gegen Ägypten in die Weltmeisterschaft. Weitere Gegner beim Saisonhighlight sind Argentinien und Gastgeber Niederlande, zumindest Platz drei und damit der Aufstieg scheint machbar. Die EM-Qualifikation wird erst im März und April 2026 fortgesetzt. Dann warten unter anderem zwei Duelle mit Gruppenfavorit Spanien.
(APA) / Bild: GEPA
