Das ÖHB-Team will am Sonntag (15.00 Uhr) in Georgien den zweiten Pflichtsieg in der EM-Qualifikation einfahren

ÖHB-Team will in Georgien nachlegen

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Die österreichischen Handball-Männer wollen am Sonntag (15.00 Uhr) in Georgien den zweiten Pflichtsieg in der EM-Qualifikation einfahren. Nach dem mit 37:30 erfolgreichen Heimauftakt gegen die Türkei sollte für Mykola Bilyk und Co. in Tiflis eigentlich nichts anbrennen. Die Georgier waren zum Auftakt auswärts gegen Gruppen-Co-Favorit Norwegen beim 23:40 chancenlos.

Die ÖHB-Bilanz gegen Georgien ist mit fünf Siegen in bisher sechs Begegnungen positiv. Die jüngsten beiden Partien im Mai 2024 gewann man in der damaligen WM-Qualifikation in Tiflis 27:25 und 37:31 in Wien. Auf die leichte Schulter nehmen die Österreicher die Neuauflage jedoch keineswegs. „Das wird ein richtig, richtig hartes Spiel. Sie haben ein gutes Team“, warnte Teamchef Iker Romero. Durch den gelungenen Start gegen die Türken habe seine Mannschaft aber ordentlich Selbstvertrauen getankt. „Die Spieler sind voll fokussiert und wollen den nächsten Schritt machen“, so der Spanier.

ÖHB-Team vor kniffliger Auswärtsaufgabe

Kapitän Bilyk forderte vollste Konzentration. „Das wird alles andere als einfach. Wenn wir zu viele Fehler machen, wird das bestraft“, sagte der Schweiz-Legionär. Constantin Möstl sprach von einem Pflichtsieg. „Wir gehen wieder als Favoriten rein, wir müssen aber auch das erst gewinnen. Wir müssen uns gegen Georgien schon noch steigern, aber wir können und wollen noch besser werden“, sagte der Tormann. Auf seiner Position kam gegen die Türkei Sergej Novakovic zu seinen ersten Länderspieleinsatzminuten. „Mit dem werden wir in den nächsten Jahren noch ganz, ganz viel Spaß haben“, sagte Möstl über den 18-jährigen Zwei-Meter-Hünen, der beim FC Barcelona unter Vertrag steht.

Nach dem Match in Georgien wird es für die Österreicher aufgrund der verpassten WM-Teilnahme erst wieder im März mit den Duellen gegen Norwegen ernst. Die beiden Topteams jeder Vierergruppe und die vier besten Gruppendritten lösen das Turnierticket. Das hat man seit 2018 durchwegs geschafft.

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