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Österreich-Haus feiert in Paris „Comeback“ nach sechs Jahren

Das Österreich-Haus bei Olympischen Sommer- wie Winterspielen hat Tradition. Zuletzt wurde es wegen der Coronavirus-Pandemie in Tokio und Peking als virtuelles Haus betrieben, das ändert sich bei den Spielen in Paris vom 26. Juli bis 11. August. Nach gelungener Finanzierung wurde der altehrwürdige Pavillon Montsouris im Süden von Paris als Location fixiert. Dieser Treffpunkt für Athleten, Medien, Touristen und Wirtschaftstreibende wird am 25. Juli eröffnet.

Für ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel war es am wichtigsten, eine gute Finanzierung aufzustellen. Dies sei mit Premiumpartner Österreich-Werbung und vielen anderen Sponsoren gelungen. „Wir wollen kein Sport-Geld für das Österreich-Haus verwenden, sondern wir wollen mit dem Österreich-Haus für unsere Athleten Geld verdienen“, erklärte Mennel kürzlich in Wien. Der Pavillon, in dem sich ein Traditions-Restaurant befindet, liegt in einer sicheren Gegend der Metropole in einem Park.

In den Park hinein wird es laut Mennel auch einen „Gassenverkauf“ geben. „Wir möchten die Franzosen mit österreichischem Leberkäse und Kornspitz bedienen“, verriet der Vorarlberger. Selbstverständlich wird es auch wieder Wein, Bier und Brot aus Österreich geben. „Das wird ein Highlight für diesen Park.“ Nicht unerwähnt ließ Mennel, dass die Rahmenbedingungen in Frankreich für dieses Projekt nicht einfach waren. „Das war manchmal schon so, dass man glaubt, dass man nicht in der EU ist, wenn man sich die arbeitsrechtlichen Vorschriften zu Gemüte führt.“

Österreich-Haus wichtig für den Tourismus

Astrid Steharnig-Staudinger, die Geschäftsführerin der Österreich-Werbung, sieht in der Initiative einen wichtigen Impuls für den Tourismus. „Wir sind zwar ein tolles Wintersportland, aber da können wir aufzeigen, wie stark wir auch im Sommer sind.“ Derzeit gebe es 1,6 Millionen Nächtigungen jährlich aus Frankreich. „Das ist beachtlich und eine Zahl, die auch stark im Steigen ist.“ Die sehr kunst- und kultur-affinen Franzosen hätten Österreich zuletzt zunehmend als Naturerlebnis-Land besucht.

Im Österreich-Haus, so Steharnig-Staudinger, wolle man „unseren Charme, unsere Gastfreundschaft zeigen“. Dies soll mit vielen Aktionen beworben werden. Zusätzlich wird es sogar einen elektrischen Hop-on-Hop-off-Bus geben, der mit österreichischer Musik und Kulinarik durch Paris fahren wird und man will mit dem Slogan „Unbelievable close to Austria“ (Unglaublich nah an Österreich) werben. Eines der Hauptmotive für Österreich-Urlauber sei Natur und das Aktivsein.

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(APA)/Bild: GEPA