Österreich war laut Statistik schnellstes Team der EM
Mehr als zwei Monate nach dem Ende der Fußball-Europameisterschaft 2021 scheint Österreich in einer besonderen Wertung als Sieger auf: Das ÖFB-Team ist laut Statistik das schnellste Team der vergangenen EM.
Hinsichtlich der durchschnittlichen Höchstgeschwindigkeit in allen bestrittenen Spielen lässt Österreich mit 30,4 km/h alle anderen 23 Teilnehmer hinter sich. Das ÖFB-Team liegt damit vor Belgien (30,25 km/h) und Kroatien (30,07 km/h). Auch die Finalisten England (6./ 29.88 km/h) und Italien (11./ 29,57 km/h) hält das ÖFB-Team auf Distanz. Dies veröffentlichte der Wettanbieter gamblingdeals.com in Verweis auf Daten der UEFA.

Der schnellste Spieler hinsichtlich der durchschnittlichen Höchstgeschwindigkeit war demnach ein Verteidiger: Martin Hinteregger kommt auf einen Wert von 32,5 km/h und liegt damit vor Belgiens Jan Vertonghen sowie Kroatiens Spieler Josko Gvardiol. Auffällig ist hierbei, dass die besten fünf Spieler allesamt Verteidiger sind.
Hinsichtlich des maximalen Top-Speeds verpasst Hinteregger mit 32,4 km/h aber die Top Ten der Defensivspezialisten, Nummer Eins sind hierbei Europameister Leonardo Spinazzola sowie der ungarische Profi Loic Négo.
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Im Mittefeld stehen wiederum zwei Österreicher in der vom Waliser Daniel James (33,5 km/h) angeführten Bestenliste, Konrad Laimer scheint mit 32,4 km/h als Dritter auf, Marcel Sabitzer ist mit 31,5 km/h Neunter. Beeindruckend ist dabei, dass das österreichische Duo im Turnierverlauf die meisten Kilometer der demnach besten zehn Mittelfeldspieler zurücklegte. Im Angriff liegt Frankreichs Kingsley Coman mit 33,7 km/h an der Spitze.
Selbst in der etwas kuriosen Erfassung der schnellsten Torhüter ist Österreich vertreten, Daniel Bachmann ist mit 24,7 km/h Fünfter, den Top-Speed erreichte Tschechien-Goalie Tomas Vaclik (27,7 km/h).
Alaba überzeugte bei Flanken, Vastic behält Rekord
Auch David Alaba findet den Einzug in eine Statistik, mit elf erfolgreichen Flanken liegt der Real-Profi nur knapp hinter Spitzenreiter Andy Robertson (12 Crosses).
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Und während Michael Gregoritsch mit seinem Treffer gegen Nordmazedonien das 700. Tor der EM-Geschichte erzielte, behält auch Österreichs erster EURO-Torschütze seinen Platz in den Geschichtsbüchern: Ivica Vastic bleibt mit seinem Elfmetertor gegen Polen 2008 (1:1) mit 38 Jahren und 257 Tagen der älteste EM-Torschütze aller Zeiten, der mazedonische Routinier Goran Pandev war bei seinem Treffer gegen die Foda-Elf knapp ein Jahr jünger.
(Red.)
Beitragsbild: Imago.
