KITZBUEHEL,AUSTRIA,10.SEP.20 -TENNIS - ATP World Tour, Generali Open 2020. Image shows the rejoicing of Sebastian Ofner (AUT). Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Österreicher-Duell Ofner gegen Rodionov um Paris-Ticket

via Sky Sport Austria

Sebastian Ofner hat bei den French Open sein am Mittwochabend abgebrochenes Zweitrunden-Qualifikationsmatch gewonnen und kämpft nun gegen Landsmann Jurij Rodionov um einen Platz im Paris-Hauptfeld. Damit ist fix, dass neben Turnier-Mitfavorit Dominic Thiem sowie Dennis Novak drei Österreicher im Herren-Hauptfeld des wegen Covid-19 in den Frühherbst verschobenen Sandplatz-Klassikers vertreten sind.

Denn neben dem als Nummer 3 gesetzten Turnier-Mitfavoriten Thiem ist auch Novak dank seiner Weltranglisten-Platzierung Teil der Hautrunde. Die beiden Weltranglisten-Nachbarn Ofner (167.) und Rodionov (169.) sind auf oberer Tennis-Ebene noch nie aufeinandergetroffen. Die beiden Matches tiefer hat der drei Jahre ältere Steirer Ofner (24) – jeweils auf Teppich – für sich entschieden.

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Rodionov hatte seinen Platz in der dritten und letzten Quali-Runde schon am Mittwoch sichergestellt. Ofner gelang gegen den Schweden Elias Ymer nach der am Vorabend beim Stand von 7:6,3:4 unterbrochenen Partie am Donnerstag beim Wiederbeginn sofort das Re-Break zum 4:4 und setzte sich danach trotz 0:3-Rückstand im Tiebreak mit 7:6(4),7:6(5) erneut im Tiebreak durch.

Für beide Österreicher geht es nun in Paris um viel. Für Ofner wäre es der erste Start in einem Major-Hauptfeld seit seinem Einzug in die Runde der letzten 32 beim Debüt in Wimbledon vor drei Jahren. In den 10 Grand-Slam-Turnieren seitdem war der mittlerweile 24-jährige Steirer nicht über die zweite Quali-Runde hinausgekommen. Für den 21-jährigen Rodionov wiederum, der im vierten Versuch zum ersten Mal in der dritten Quali-Runde steht, wäre es die Grand-Slam-Premiere.

Damit gab es in Paris 2020 auch bei den Herren ein “Ösi-Duell” in der Qualifikation. Bei den Damen trafen am Donnerstagnachmittag – allerdings schon in Runde zwei – Barbara Haas und Julia Grabher aufeinander.

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(APA)

Bild: GEPA