ÖSV-Kombinierer als Sprung-Sieger auf Medaillenkurs

Die österreichischen Kombinierer sind im Teambewerb bei der Nordischen WM in Trondheim auf Medaillenkurs und gehen nach einer Disqualifikation eines norwegischen Athleten sogar als Sprungsieger ins Langlaufrennen (15.30 Uhr).

Angeführt von Johannes Lamparter hat das ÖSV-Quartett mit WM-Debütant Fabio Obermeyr, Franz-Josef Rehrl und Martin Fritz über 4 x 5 km nun einen Vorsprung von zwei Sekunden auf Deutschland, Favorit Norwegen liegt 1:42 Min. zurück.

Bei den Norwegern kamen nur drei Sprünge in die Wertung, weil die Bindung von Jörgen Graabak nicht den Regeln entsprach und deshalb sein Sprung nicht gezählt wurde. Daran änderte auch ein Protest der nun fünftplatzierten Norweger nichts. Japan als ursprünglich größter Medaillenkonkurrent der Österreicher startet als Dritter 28 Sekunden nach den ÖSV-Kombinierern in die Loipe.

Im Langlaufrennen will das ÖSV-Team zum fünften Mal hintereinander bei Weltmeisterschaften anschreiben, zuletzt hatte es jeweils Bronze hinter Norwegen und Deutschland gegeben. Der Bewerb war wegen des schweren Sturms in Trondheim am Donnerstag um einen Tag verschoben worden. Am Samstag endet die WM in Norwegen für die Kombinierer mit einem Einzelbewerb ebenfalls von der Großschanze.

Werbung

(APA) / Bild: GEPA