ÖSV-Präsident Schröcksnadel glaubt an keinen Olympia-Boykott
ÖSV Präsident Peter Schröcksnadel äußert sich im Sky-Interview zu den olympischen Spielen in Südkorea. Der langjährige Präsident glaubt an keinen Athletenboykott.
„Die Frage ist, wie die Situation dann vor Ort sein wird. Das kann man heute nicht absehen. Ich denke aber, dass es weit weniger kritisch sein wird als man heute allgemein publiziert. … Das sind Olympische Spiele und keinen politischen Spiele und wir sind völlig locker dabei wenn es dort zu den Spielen kommen wird.“ sagt Schröcksnadel.
Frankreichs Sportministerin Laura Flessel hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass man nicht an den Olympischen Spielen in Südkorea teilnehmen werde, sollte die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewährleistet sein.
https://www.skysportaustria.at/wintersport/schroecksnadel-ueber-vonn-start-bei-den-herren-es-ist-ein-guter-gag/
In Österreich vertraut man auf politische Lösungen. „Das IOC ist in laufenden Gesprächen mit allen involvierten Ländern – wie Süd- und Nordkorea, China usw. Zuletzt gab es Gespräche bei der UN-Vollversammlung in New York. Einen Plan B, die Spiele woanders durchführen zu wollen, gibt es definitiv nicht“, sagte ÖOC-Präsident Karl Stoss.
Die ÖSV-Athletin Bernadette Schild setzt sich sehr kritisch mit der Situation in Nordkorea auseinander. Sie sieht die Olympischen Spiele als Chance: „Vielleicht sollten wir ein Zeichen setzen und beweisen, dass wir alle friedlich auf dieser Welt leben können und miteinander Sport betreiben können.“