ÖSV-Team freut sich auf Jahresauftakt in Bad Gastein

Für Österreichs Snowboard-Team geht es ab Dienstag mit einem Heim-Weltcup im neuen Jahr los. Schauplatz ist mit einem Parallelslalom und am Mittwoch einem Mixed-Bewerb Bad Gastein. Die ÖSV-Equipe kehrt mit sehr guten Erinnerungen ins Gasteinertal zurück, hatte es doch im Vorjahr denkwürdig abgeräumt: Die Männer feierten angeführt von Arvid Auner einen Vierfachsieg, Auner (mit Julia Dujmovits, Anm.) siegte auch im Teambewerb und Daniela Ulbing gewann bei den Frauen.

„Ich bin nicht nur wegen meiner zwei Erfolge im Vorjahr gerne hierher zurückgekommen, sondern auch deshalb, weil für mich die Rennen in Bad Gastein eine große Faszination ausüben“, erklärte Auner in einer ÖSV-Aussendung vom Montag. Nicht nur wegen des Heimvorteils, sondern wegen auch wegen des Einzelrennens bei Flutlicht ist Bad Gastein für ihn „ein Highlight in unserem Kalender“. Dieses Jahr sind auch wieder Zuschauer dabei, was Auner besonders freut.

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Das Team hat schon einige Trainings auf dem Buchebenhang in den Beinen, teils bei herausfordernden, weichen Verhältnissen.

Prommegger steigert sich langsam

Andreas Prommegger musste das Training allerdings dosieren, denn der Weltcupführende hatte über Weihnachten eine starke Grippe. „Ich bin sechs Tage mit hohem Fieber im Bett gelegen, das hat mich ziemlich geschwächt. Ich bin erst Anfang vergangener Woche wieder auf dem Board gestanden und habe die Belastung langsam gesteigert. Jetzt bin ich zum Glück wieder auf einem ganz guten Level, dazu wird mir die besondere Atmosphäre in Bad Gastein einen zusätzlichen Push verleihen“, hofft Prommegger, der im Dezember in Carezza mit seinen 42 Jahren seinen 22. Weltcup-Einzelsieg gefeiert hat.

Auch Ulbing, die in Bad Gastein schon vier Weltcupsiege gefeiert hat, war unmittelbar vor Weihnachten gesundheitlich angeschlagen. „Es passt wieder alles, das hat mir auch das Training in der Vorwoche gezeigt“, sagte die Silbermedaillen-Gewinnerin von Peking. Sie kommt freilich auch wegen ihrer Erfolgsbilanz gern nach Bad Gastein. „Ich habe in Bad Gastein nicht nur vier Siege, sondern auch mein Weltcupdebüt (Jänner 2015, Anm.) gefeiert. Ich fühle mich auf diesem anspruchsvollen Hang sehr wohl, dazu ist die Stimmung bei Flutlicht richtig cool.“

Schöffmann hofft auf gutes Ergebnis

Auch PSL-Auftaktsiegerin Sabine Schöffmann hat an diesem Schauplatz zwei Team-Erfolge mit ihrem Lebensgefährten Alexander Payer sowie drei dritte Plätze im Einzel (2016, 2017, 2019) verbucht. „Vor allem das steile Startstück in Bad Gastein hat es in sich. Nachdem mir der Einstieg in die Slalomsaison in Winterberg mit einem Sieg perfekt gelungen ist, bin ich auch hier auf ein gutes Ergebnis aus“, sagte Schöffmann.

Mit Martina Ankele, Carmen Kainz, Jessica Pichelkastner und Miriam Weis bei den Frauen sowie Christoph Karner und Julian Treffler bei den Männern sammeln auch sechs Nachwuchsleute Erfahrungen. Für Ankele, Kainz, Pichelkastner und Treffler ist es überhaupt der erste Weltcupeinsatz.

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(APA) / Bild: GEPA