Kuriose Transfermodalitäten: Dedic wechselt zu Olympique Marseille

Vizemeister Red Bull Salzburg gibt Außenverteidiger Amar Dedic ab. Der 22-Jährige wechselt zu Olympique Marseille in die französische Ligue 1.

Dedic war bereits ab der U15 Teil des FC Red Bull Salzburg und absolvierte insgesamt 95 Spiele für die Profimannschaft der „Roten Bullen“. Dabei erzielte der bosnische Nationalspieler acht Tore und bereitete 15 weitere vor.

Komplexe Transfermodalitäten

Über die Transfermodalitäten herrschte zunächst etwas Verwirrung. Marseille gab an, Dedic per Leihe mit Kaufoption verpflichtet zu haben. Salzburg sprach von einem fixen Wechsel mit Rückkaufklausel. Laut den Salzburger Nachrichten zahlt „OM“ 1,5 Millionen Euro Ablöse, sollte Dedic über 50 Prozent der Frühjahrspartien für die Franzosen bestreiten, erhöht sich die Summe auf etwa 15 Millionen Euro.

Interessant: Salzburg wollte Dedic nicht verleihen. Die „Bullen“ dürfen laut UEFA-Regularien nur noch einen Spieler leihweise abgeben. Dieser Slot wird wohl für Lucas Gourna-Douath reserviert werden, der in Kürze zur AS Roma wechseln soll.

Rouven Schröder, Geschäftsführer Sport, über den Abgang: „Amar hat schon seit Längerem den Wunsch geäußert, den Klub zu verlassen. Wir stehen dafür, talentierten Spielern Karrieren zu ermöglichen, und das führen wir auch diesmal unbeirrbar weiter. Wir wünschen ihm bei seiner neuen Herausforderung in einer Top 5-Liga und für seinen weiteren Weg maximalen sportlichen Erfolg und Gesundheit!“

Amar Dedic: „Genau das Richtige für mich“

Amar Dedic dankbar für die Zeit in Salzburg: „Ich bin dem Klub und allen Menschen hier in Salzburg sehr dankbar für eine lehrreiche Zeit und dafür, dass mir nun dieser Schritt ermöglicht wird. Ich glaube, dass der Wechsel zu einem so großen Klub wie Olympique Marseille genau das Richtige für mich ist. Darauf freue ich mich sehr, ich möchte mich in einer der besten Ligen Europas beweisen. Die Erinnerungen an meine Zeit in Salzburg werde ich auf jeden Fall immer in meinem Herzen tragen.“

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(Red.) Foto: GEPA