Offiziell! Köln trennt sich von Markus Anfang

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Köln hat sich drei Spieltage vor Saisonende von Trainer Markus Anfang getrennt. Das bestätigte der Verein am Samstagabend.

Der bisherige Kölner U21-Trainer Andre Pawlak (48) übernimmt gemeinsam mit Chefscout Manfred Schmid (48) für die restliche Saison das Amt und soll den Liga-Favoriten zum noch immer sehr wahrscheinlichen Aufstieg führen. Mit Anfang müssen auch dessen Assistenten Tom Cichon und Florian Junge gehen.

“Nach intensiver Aufarbeitung der letzten Spiele haben wir uns dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit Markus und seinem Team zu beenden”, sagte FC-Sportchef Armin Veh: “Trotz der nach wie vor guten Ausgangslage gab es einen negativen Trend. In dieser Phase der Saison war es deshalb notwendig, etwas zu verändern, um unser Ziel nicht in Gefahr zu bringen.”

Anfang: “Mein Kölner Herz trägt Trauer”

Der gebürtige Kölner Anfang, der erst im Juli von Holstein Kiel zum Bundesliga-Absteiger gewechselt war, erklärte: “Mein Kölner Herz trägt Trauer, denn mein klares Ziel war es, gemeinsam mit dem FC aufzusteigen. Die Mannschaft wird es in den letzten drei Saisonspielen auf jeden Fall über die Ziellinie schaffen, denn die Ausgangssituation ist nach wie vor gut. Ich muss die Entscheidung akzeptieren, auch wenn sie natürlich schmerzt.”

Schmid war bereits Co-Trainer unter Peter Stöger (2013 bis Dezember 2017), Pawlak kam 2017 als U17-Trainer zum 1. FC Köln und übernahm im Oktober 2017 erstmals die Verantwortung für das Regionalliga-Team. Im Sommer 2018 beendete der gebürtige Gelsenkirchener sein Engagement, um die Ausbildung zum Fußballlehrer zu absolvieren. Seit November 2018 ist er wieder für die U21 verantwortlich und erwarb im März den Fußballlehrer.

Fans waren gegen den Trainer

Der FC wartet allerdings seit vier Spielen auf einen Sieg und kassierte zuletzt in Dresden und zu Hause gegen Darmstadt zwei Niederlagen. Nach der Heimpleite gegen die Lilien waren lautstarke “Anfang raus”-Rufe im Rhein-Energie-Stadion zu hören.

28-04-buli-buli2

Beitragsbild: dpa