Offiziell: SV Ried trennt sich von Heinle – Senft neuer Cheftrainer
Die SV Ried hat auf den anhaltenden Abwärtstrend in der ADMIRAL Bundesliga reagiert und sich von Cheftrainer Christian Heinle getrennt. Das teilten die Innviertler am Mittwoch offiziell mit.
Nachfolger von Heinle wird Maximilian Senft. Der 33-Jährige war bisher als Trainer der 2. Mannschaft tätig. Auf Wunsch von Maximilian Senft wird ab sofort auch Gerhard Schweitzer das Trainerteamunterstützen. Senft wird bereits am Mittwochnachmittag das Training leiten.
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Senfts Premiere steigt am Samstag mit dem Heimspiel gegen die Wiener Austria,wo er in der Saison 2018/2019 unter Letsch/Ibertsberger seine ersten Schritte in der Bundesliga als Videoanalyst und Co-Trainer machte.
„Es braucht jetzt einen Schulterschluss von allen Menschen, die mit Herzblut bei der SV Guntamatic Ried dabei sind. Wir stehen als Mannschaft in der Verantwortung und werden dieser gerecht werden“, sagt der neue SVR-Cheftrainer.

„Im Fußball geht es am Ende des Tages um Resultate, und diese haben wir nicht wie gewünscht geliefert. Es freut mich, dass in meiner Verantwortung einige Spieler zu Bundesliga-Spielern wurden, und auch, dass wir im Cup-Halbfinale stehen. Ich habe immer alles für die SVR gegeben. Ich wünsche der Mannschaft nur das Allerbeste“, so Christian Heinle.
„Wir haben die gesamte Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Monaten immer wieder diskutiert und analysiert. Leider konnten wir trotzdem im Frühjahr keine entscheidenden positiven Ergebnisse liefern. Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber wir haben mit dem Klassenerhalt ein großes und für unseren Verein sehr wichtiges Saisonziel“, betont SVR-Sportdirektor Thomas Reifeltshammer.
Ried auf dem letzten Tabellenplatz
Die Rieder waren in der Liga seit Mitte Oktober sieglos und sind auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Heinle hat das Cheftraineramt im November 2021 zunächst interimistisch von Andreas Heraf übernommen und die Rieder in der vergangenen Saison vor dem Klassenerhalt bewahrt. In 19 Spielen gelangen dem Klub in dieser Saison nur drei Siege. Heinle besaß bei den Oberösterreichern noch einen Vertrag bis Sommer.
Nachfolger von Heinle wird entgegen erster Sky Informationen nicht Michael Köllner. Der Deutsche befand sich zu Vertragsverhandlungen in Ried, eine Einigung zwischen beiden Parteien konnte nicht erzielt werden.
Heinles letztes Interview als Ried-Trainer
Bild: GEPA