Olympia: Österreichs Tischtennis-Teams bleiben Auftaktkaliber erspart
In den ab Samstag ausgetragenen Einzeln steigen Fahnenträgerin Liu Jia und Stefan Fegerl erst in der dritte Runde ein. Wahrscheinlichste Auftaktgegner sind die 43-jährige Niederländerin Li Jiao bzw. der Japaner Koki Niwa. Im Achtelfinale würde Liu wohl auf die als Nummer zwei gesetzte Feng Tianwei aus Singapur treffen, Fegerl auf Wong Chun Ting aus Hongkong. Potenzieller Viertelfinalgegner wäre der chinesische Titelverteidiger Zhang Jike, ebenso die Nummer zwei.
Sofia Polcanova und Robert Gardos müssen schon in Runde zwei ran. Die gebürtige Moldawierin wird es mit Lay Jian Fang (AUS) oder Maria Dolgich (RUS) zu tun bekommen. Gardos hat sich auf ein Duell mit Kanak Jha (USA), Nima Alamian (IRI) oder Ovidiu Ionescu (ROU) einzustellen. Jha ist mit 16 Jahren der jüngste Spieler in der Geschichte der olympischen Tischtennisbewerbe. Für ein Match gegen Gardos müsste er vorher zweimal gewinnen.
Der Weg zu den Medaillen ist wie erwartet durchwegs hart. Mit den Team-Losen zeigte sich ÖTTV-Delegationsleiter Fritz Svoboda aber nicht unzufrieden: „Die Damen haben gegen die Niederlande eine 50:50-Chance. Bei den Herren wären auch China und Deutschland möglich gewesen, bevor wir gezogen wurden. Gegen Portugal sehe ich es auch 50:50.“ Bei Sieg könnten die Herren auf Deutschland treffen, die Damen auf Japan – jeweils die Nummer zwei.
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