Hubert Nagel: „Ich gehe davon aus, dass die Grazer Gernot Plassnegger keine Steine in den Weg legen werden“
- Gernot Plassnegger: „Ich habe immer ein sehr gutes Einvernehmen mit dem GAK gehabt“
- Daniel Ernemann: „Das haben wir uns heute ganz anders vorgestellt“
- Karl Daxbacher: „Das erste Tor war eine Vorentscheidung“
Im Abendspiel der 13. Runde der Sky Go Ersten Liga feiert Wacker Innsbruck einen 4:0-Auswärtssieg über Austria Lustenau. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.
– , 0:4 (0:2)
Schiedsrichter: Rene Eisner
Daniel Ernemann (Interimstrainer SC Austria Lustenau):
…nach dem Spiel: „Das haben wir uns heute ganz anders vorgestellt, wir haben zu viele falsche Entscheidungen im Spiel getroffen, den Gegner in viele Kontersituationen gebracht. Die erste Halbzeit war einigermaßen okay. Ich hätte mir mehr Intensität gewünscht.
Karl Daxbacher (Trainer FC Wacker Innsbruck):
…nach dem Spiel: „Es war natürlich kein Spaziergang, wir haben auch schwierige Situationen überstehen müssen. Das erste Tor war eine Vorentscheidung, danach waren wir befreit und Lustenau verkrampft.“
Florian Jamnig (Wacker Innsbruck):
…nach dem Spiel: „Wir sind sehr glücklich, dass wir heute vor der Länderspielpause gewonnen haben. Wir waren effizient und hatten gute Umschaltmomente. Der Sieg geht absolut in Ordnung. Die Entwicklung ist gut, es ist aber viel zu früh, wir müssen weiterarbeiten und uns oben festsetzen.“
Christoph Kobleder (Austria Lustenau):
…nach dem Spiel: „Extrem viel Frust, in der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Dann machen wir wieder die entscheidenden Fehler. Bei 0:0 haben wir ein, zwei gute Chancen gehabt. Wir haben uns blöd angestellt und sind ins offene Messer gelaufen.“
Hubert Nagel (Präsident SC Austria Lustenau):
…vor dem Spiel: „Wir haben uns erkundigt und überall gute Auskunft bekommen, Gernot Plassnegger hat einen entschlossenen Eindruck gemacht. Wir brauchen jetzt jemanden der Emotionen hereinbringt und eine starke Hand hat – er hat diesen Eindruck gemacht, dass er dieser Mann ist oder sein kann. Es geht um Siege und da haben wir zu wenige gemacht, dann ist man gezwungen zu handeln, es war einfach notwendig neuen, frischen Wind hereinzubringen. Aus meiner Sicht ist es fix, wobei der Gernot das mit dem GAK selber lösen will und muss. Er hat Zusagen, wir glauben ihm und dann ist alles geklärt. Ich gehe davon aus, dass ihm die Grazer keine Steine in den Weg legen werden. Unter ihm müssen wir so viele Spiele wie möglich gewinnen und dann schauen wir wo wir landen. Wir wollen nicht jetzt schon Druck aufbauen. Mit jedem Erfolg werden die Hoffnungen steigen, er soll von Spiel zu Spiel schauen und eine Mannschaft entwickeln, die vorne mitmischen kann.“
Gernot Plassnegger (designierter Trainer SC Austria Lustenau):
…in der Pause bei Sky: „Ich habe länger überlegen müssen, weil es mir in Graz sehr viel Spaß gemacht hat, es viereinhalb schöne Jahre waren. Aber so eine Chance muss man wahrnehmen. Ich habe mehrere DVDs der letzten Spiele gesehen und gewusst, was mich erwartet. Ich habe mich so entschieden und hoffe, dass es in den nächsten zwei Tagen geregelt wird. Ich habe immer ein sehr gutes Einvernehmen mit dem GAK gehabt und glaube auch, dass es klappen wird. Ich bin heute da, bleibe auch am Wochenende da und werde am Montag mit dem Training starten. Ich richte meinen Fokus auf Austria Lustenau.“