Peter Bosz verrät: Dieser Star hat unser Klima verpestet

via Sky Sport Austria

Peter Bosz gibt im niederländischen Fernsehen tiefe Einblicke in seine Zeit bei Borussia Dortmund. Dem 54-Jährigen wurde besonders das Theater rund um Ousmane Dembele und Pierre-Emerick Aubameyang zum Verhängnis.

24 Spiele stand Bosz an der Seitenlinie als BVB-Coach. Aber gleich zu Saisonbeginn wurde das Klima im Team mit vergiftet. Der Grund: Das Transfer-Theater rund um Aubameyang und Dembele.

“An meinem ersten Tag ging ich zu Watzke und Zorc ins Büro. Sie sagten: Dies sei der Kader – den halten wir zusammen! Es gäbe einen Spieler, über den man nichts mehr sagen müsse. Den würde man verabschieden: Aubameyang”, verrät Bosz bei Voetbal Inside.

Dembele-Abgang verärgert Auba

Die BVB-Führung versicherte einen Abgang des Gabuners vor der Saison, wie Bosz verrät: “Wir haben eine Einigung mit einem chinesischen Verein erzielt über eine Ablöse von 78 Millionen Euro. Er wird dort vier Jahre lang 32 Millionen Euro verdienen – pro Jahr.”

Für Bosz war die Causa Aubameyang damit erledigt – doch die Chinesen tauchten ab und der Wechsel zerplatzte. Daraufhin wurde in Gesprächen versichert, der Kader bliebe so zusammen. Doch dann kam Ousmane Dembele: “Plötzlich tauchte Dembele zwei Wochen vor Ende des Transferfensters auf einmal nicht mehr auf. Wir wollten trainieren und er war nicht da.”

Nach seinem Wechsel-Hick-Hack und Abgang zum FC Barcelona klickte bei Aubameyang der Schalter um. “Das war der Knackpunkt. Das hat bei Aubameyang die Haltung geweckt, einen Winter-Transfer zu forcieren.” In ruhigen Gewässern konnte Peter Bosz beim BVB also nie wirklich agieren.

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