Pflicht erfüllt: DFB-Team schlägt Curaçao souverän

Deutschland ist am Sonntag mit einem deutlichen 7:1-Sieg über Debütant Curacao in die WM gestartet.

In Houston musste der Vierfach-Weltmeister nach dem Ausgleich durch den krassen Außenseiter zum 1:1 in der 21. Minute zwar kurz schlucken, ließ den Kickern von der Karibik-Insel aber dann keine Chance mehr. Nach den katastrophalen WM-Auftritten 2018 und 2022 hat die Elf von Julian Nagelsmann damit gleich zum Auftakt die Weichen zumindest Richtung K.o.-Phase gestellt.

Felix Nmecha (6.), Nico Schlotterbeck (38.), Kai Havertz (45.+5/Foul-Elfmeter, 88.), Jamal Musiala (47.), Nathaniel Brown (68.) und Deniz Undav (78.) schossen einen Kantersieg heraus, der vor den Duellen mit der Elfenbeinküste (Samstag) und Ecuador (25. Juni) für gute Stimmung sorgen wird. Ein echter Härtetest war es freilich nicht.

Nach einer Sensation durch den Weltranglisten-82. roch es vor 68.021 Zuschauern nur kurz. Nach früher Führung verlor eine spielfreudige DFB-Elf etwas die Linie und wurde durch einen Treffer des FC-Zürich-Legionärs Livano Comenencia in der 21. Minute wieder zur Besinnung gerufen. Der eigentlich schon zurückgetretene Goalie Manuel Neuer, von Nagelsmann kurzerhand Oliver Baumann vorgezogen, war geschlagen.

DFB-Elf vom Ausgleich unbeeindruckt

Schnell überwand Deutschland seine Schwächephase und drückte dem Spiel wieder seinen Stempel auf. Curacao, trainiert von Trainer-Altmeister Dick Advocaat (78), brachte zwar durchaus immer wieder Angriffsaktionen an, konnte aber nicht mehr richtig gefährlich werden. Deutschland exekutierte hingegen gleich mehrmals, u.a. erzielte Brown in seinem siebenten DFB-Spiel den ersten Treffer und konnte auch der zuletzt etwas angeschlagene Musiala ein Erfolgserlebnis verzeichnen.

Nagelsmann zufrieden nach Auftaktsieg

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(APA) / Bild: Imago