SALT LAKE CITY, UT - FEBRUARY 21: Rudy Gobert #27 of the Utah Jazz dunks the ball against Jakob Poeltl #25 of the San Antonio Spurs during a game at the Vivint Smart Home Arena on February 21, 2020 in Salt Lake City, UT. NOTE TO USER: User expressly acknowledges and agrees that, by downloading and or using this photograph, User is consenting to the terms and conditions of the Getty Images License Agreement. Mandatory Credit: 2020 NBAE (Photo by Chris Elise/NBAE via Getty Images)

Pöltl: Corona-Fall in NBA war “Weckruf für das ganze Land”

via Sky Sport Austria

Die derzeitige Pause in den amerikanischen Profiligen aufgrund des Coronavirus nahm in der NBA ihren Anfang. Im Podcast von DIE ABSTAUBER sprach Österreichs Basketball-Export Jakob Pöltl über die Situation in den Vereinigten Staaten.

Der aktuell verletzte Profi der San Antonio Spurs verbringt derzeit die meiste Zeit mit Aufbautraining und versucht auch ohne Ausgangssperre eher in seiner Wohnung zu bleiben. “Es ist wenig bis gar nichts mehr los auf den Straßen, die Leute nehmen das schon ernst und bleiben zuhause”, erzählt der 24-Jährige.

Seit dem ersten bestätigten Fall in der amerikanischen Basketball-Liga habe sich einiges getan. “Wo Gobert [Rudy; erst Ende Februar Pöltls Gegenspieler] positiv getestet wurde, hat man ziemlich deutlich gesehen, dass in der NBA der Schalter umgelegt wurde. Das war ein bisschen so ein Weckruf für das ganze Land.” In weiterer Folge stellte nicht nur die NBA, sondern auch alle weiteren amerikanischen Ligen den Spielbetrieb ein. Für Pöltl ist spätestens seitdem das Coronavirus “zu einem nationalen Thema” in den USA geworden.

Ruf Mich An – der ABSTAUBER Podcast Folge #55: Jakob Pöltl

Dass die Vereinigten Staaten allerdings ähnlich rigoros wie die meisten europäischen Länder reagieren würden, kann Pöltl nicht bestätigen: “Es scheint als wären Österreich und Europa den USA da ein paar Schritte voraus im Prozess. Bei uns kriegt man mit, was in Europa abläuft, aber in anderen amerikanischen Städten, hab ich gehört, ist die Krise noch nicht komplett angekommen.”

Reise nach Österreich hätte “keinen Sinn gemacht”

Eine Rückreise nach Österreich war für ihn keine richtige Option: “Ja, es war eine Überlegung. Aber es hat dann wegen dem Knie keinen Sinn gemacht, ich habe hier meine Reha, die Spurs unterstützen mich dabei.” Stattdessen hält Pöltl vor allem über Skype den Kontakt zu Familie und Freunden aufrecht. Auch mit seinem ehemaligen Trainer aus Italien steht er im Austausch: “Er hat mir ein wenig erzählt, wie es dort abläuft. Es hat auch einige seiner Spieler getroffen und die Situation ist dort um einiges schlimmer als hier in Texas.”

kombi-sky-startseite

Beitragsbild: Getty Images.