Hoffenheim's Austrian defender Stefan Posch (L) and Frankfurt's Croatian forward Ante Rebic  vie for the ball during the German First division Bundesliga football match TSG 1899 Hoffenheim vs Eintracht Frankfurt in Sinsheim, southwestern Germany, on November 18, 2017. / AFP PHOTO / Amelie QUERFURTH / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050
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Posch und Grillitsch treten mit Hoffenheim auf der Stelle

via Sky Sport Austria

Sinsheim (SID) – Eintracht Frankfurt hat seine Erfolgsserie in Fußball-Bundesliga fortgesetzt, aber in letzter Minute einen Sieg verspielt. Die Hessen holten am zwölften Spieltag ein 1:1 (1:0) bei 1899 Hoffenheim. Damit ist die Eintracht seit mittlerweile sechs Punktspielen ungeschlagen. Kevin-Prince Boateng (13.) erzielte das frühe Führungstor für die Frankfurter. Zum späten Ausgleich traf Mark Uth in der Nachspielzeit (90.+1).

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena präsentierte sich die Eintracht, bei der Marco Russ, Alexander Meier, Timothy Chandler, Marco Fabian, Omar Mascarell und Jonathan de Guzmann fehlten, in der Anfangsphase als kompakte Einheit. In der Defensive hatten die Frankfurter alles im Griff, in der Offensive setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche.

Die Führung durch den Distanzschuss Boatengs fiel nicht überraschend. Allerdings profitierte der Mittelfeldspieler bei seinem zweiten Saisontor von einem Fehlpass von Lukas Rupp, zudem stand TSG-Torwart Oliver Baumann zu weit vor seinem Kasten.

Die Hoffenheimer, die ohne Benjamin Hübner, Pavel Kaderabek und Ermin Bicakcic auskommen mussten, zeigten in der ersten Hälfte eine schwache Vorstellung. Trainer Julian Nagelsmann schien sich bei der Aufstellung verpokert zu haben. Warum Harvard Nordtveit, Nadiem Amiri, Andrej Kramaric und Steven Zuber auf der Bank saßen, war vielen Beobachtern ein Rätsel. Er setzte aber auf ÖFB-Legionär Florian Grillitsch und den ehemaligen Admira-Youngster Stefan Posch in der Innenverteidigung, beide wussten durchaus zu überzeugen: Während Posch einmal mehr souverän verteidigte, brillierte Grillitsch spielte auffällig (93 Ballkontakte) und überzeugte mit sicherem Passspiel (85% angekommene Pässe) und starkem Zweikampfverhalten (64% gewonnene Zweikämpfe).

In der 38. Minute vergab Mijat Gacinovic die Chance zum zweiten Frankfurter Tor. Drei Minuten später wurde es zum ersten Mal auf der Gegenseite gefährlich. Nach einem Fehler von Eintracht-Keeper Lukas Hradecky traf Nationalstürmer Sandro Wagner nur den Außenpfosten.

Um Wagner hatte es in den Tagen vor der Partie viel Wirbel gegeben. Der 29-Jährige strebt einen Wechsel zu Rekordmeister Bayern München in der Winterpause an. Es geht wohl nur noch um die Höhe der Ablösesumme. Im Gespräch sind rund zehn Millionen Euro.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Gastgeber mehr Gas, in der 53. Minute feierte Bayern-Leihgabe Serge Gnabry sein Comeback nach langer Verletzungspause. Neun Minuten später kam Kramaric für den blassen Wagner.

Trotz der gesteigerten Bemühungen verzeichnete die TSG auch im zweiten Durchgang lange keine hochkarätige Möglichkeit. Den Hoffenheimern fehlte vor allem Kreativität. In der 73. Minute zog Nagelsmann sein letztes Ass aus dem Ärmel und brachte Amiri. Drei Minuten später vergab der Frankfurter Ante Rebic die Chance zur Vorentscheidung. Beste Spieler aufseiten der Frankfurter waren Boateng und Kapitän David Abraham. Bei den Kraichgauern überzeugten Nico Schulz und Uth.

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