Sportler Sportlerin des Jahres 2025 NIKI

Premierensiege! Wintersport-Duo gewinnt bei Sportlerwahl 2025

Premierensiege bei der Wahl zu Österreichs Sportlerin und Sportler des Jahres 2025: Ski-Weltmeisterin Stephanie Venier ist Sportlerin des Jahres, Skispringer Daniel Tschofenig Sportler des Jahres. Auch Fußball-Coach Oliver Glasner erhielt eine Auszeichnung.

Venier erhält nach ihrer Goldmedaille im WM-Super-G und Bronze in der Team-Kombi damit eine weitere große Auszeichnung zum Abschluss ihrer aktiven Karriere. Daniel Tschofenig räumt nach dem Gewinn des Skisprung-Weltcups und der Vierschanzentournee nochmals ab.

Venier krönt Karriere – Tschofenig mit Traumsaison

Die zurückgetretene Skirennläuferin Stephanie Venier, heuer Super-G-Weltmeisterin in Saalbach-Hinterglemm, ist Österreichs Sportlerin des Jahres 2025. Die Tirolerin setzte sich in der von der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria durchgeführten Wahl mit 968 Punkten vor Tischtennis-Europameisterin Sofia Polcanova (473) und Skeleton-Europameisterin Janine Flock (434) durch.

Für Venier ist es die zweite Trophäe, sie war bereits 2017 Aufsteigerin des Jahres. „Wow, es ist der krönende und perfekte Abschluss. Besser kann es sportlich nicht mehr werden“, sagte Venier. Der werdenden Mutter gehe es hervorragend, sie vermisse Skifahren gar nicht. Überreicht wurde der NIKI von der ehemaligen Skirennläuferin Michaela Kirchgasser. Nachdem der ÖSV 2024 in den Hauptkategorien leer ausgegangen war, räumte er heuer mit gleich zwei Trophäen groß ab. Erstmals seit Eva-Maria Brem 2016 ist auch wieder eine Alpinskiläuferin an der Spitze, erstmals seit Thomas Morgenstern 2011 ein Skispringer.

Der Gewinner der Vierschanzentournee und des Skispringer-Gesamtweltcups Tschofenig bekam in der Wahl der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria mit 916 Punkten den meisten Zuspruch, es folgten Golf-Ryder-Cup-Sieger Sepp Straka (729) und Ski-Weltmeister Raphael Haaser (721). „Ich habe es ehrlich gesagt nicht erwartet. Richtig cool, das mitnehmen zu dürfen“, sagte Tschofenig überglücklich. „Für so eine Saison, die von Erfolgen durchzogen war, ist das natürlich genial.“

Zum Trainer des Jahres wurde Crystal-Palace-Coach Oliver Glasner bestimmt, der mit dem Traditionsteam aus London erstmals den FA-Cup sowie den Community Shield gewinnen konnte.

Glasner: „Erfolgreichste Phase der Vereinsgeschichte“

Aufsteigerin des Jahres ist Tennis-Talent Lilli Tagger durch ihren Sieg bei den French Open der Juniorinnen sowie drei ITF-Turniersiege, sie gewann auch den Jugendsportpreis, ebenso wie der 17-jährige Radrennfahrer Heimo Fugger. Er erhielt ebenfalls den mit 2.500 Euro dotierten Jugendsportpreis.

Drei Special Awards für ihr langjähriges Wirken in der Formel 1 wurden zudem an Gerhard Berger, Helmut Marko und Toto Wolff vergeben.

„Diese Auszeichnung bedeutet sehr viel für mich. Egal, was war, privat und abseits der Rennstrecke hatten wir ein gutes Verhältnis“, sagte Marko über seine Beziehung mit Lauda. „Für mich eines der größten Vorbilder.“ Mercedes-Boss Wolff war im Vorfeld der Gala in der „Straße der Sieger“ verewigt worden. „Wir vermissen Niki jeden Tag, in den letzten Jahren sind wir immer gemeinsam gereist und haben so viele emotionale Momente erlebt“, erzählte Wolff. Berger adelte Marko und Wolff auf der Bühne als „zwei Motorsport-Giganten“.

Eishockey-Team beste Mannschaft

Zum Auftakt wurde aber Österreichs Eishockey-Nationalteam, das in diesem Jahr das WM-Viertelfinale erreicht hatte, zur Mannschaft des Jahres gekürt. In der von der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria (SMA) durchgeführten Wahl setzte sich der WM-Viertelfinalist mit 755 Punkten vor den Synchronschwimmerinnen und Weltmeisterinnen Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri (694) sowie den männlichen Skispringern (550) durch. „Es fühlt sich unglaublich an“, sagte ÖEHV-Teamchef Roger Bader. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wir hatten eine sehr gute Entwicklung, die in der Viertelfinal-Qualifikation gegipfelt hat.“ Auch für Dominique Heinrich, der seine Karriere mittlerweile beendet hat, sei das Erreichen des WM-Viertelfinales „etwas ganz Besonderes“ gewesen.

Die Trophäe wurde auf der Lotterien-Sporthilfe-Gala in Wien von Thomas Morgenstern überreicht. Es ist erst das zweite Mal, dass es eine Auszeichnung dieser Art für den Eishockeysport gibt. Thomas Vanek war 2007 zum Sportler des Jahres gewählt worden.

Dritter NIKI für Frühwirth – Premiere für Köck

Zur Sportlerin des Jahres mit Behinderung wurde Skifahrerin Melissa Köck gewahlt. Bei den Männern gewann Handbike-Athlet Thomas Frühwirth zum dritten Mal in Serie die Wertung. Die Auszeichnung für den Sportmoment des Jahres erhält die alpine Ski-Weltmeisterschaft in Saalbach.

Der Award für den Sportler des Jahres mit Herz ging an Matthias Stelzmüller mit dem Projekt „Skate the World“. Die Special-Olympics-Awards erhielt das Ski-Duo Jasmin Heim und Alexander Haissl.

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(Red./APA.)

Beitragsbild: GEPA.