Pröll über Rangnick-Zukunft: „Selbstkritische Analyse ist notwendig“

Das ÖFB-Team startet am kommenden Donnerstag (20:45 Uhr) mit dem Heimspiel in Linz gegen Israel in die neue Nations-League-Saison. Im Vorfeld der Partie sprach ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll bei „Talk & Tore“ über das Vertrauen in Teamchef Ralf Rangnick und die notwendigen Lehren aus der Weltmeisterschaft. Dabei verwies Pröll auch auf die personellen Veränderungen im Nationalteam und die bevorstehenden Herausforderungen.

„Die selbstkritische Analyse ist notwendig und richtig und wichtig“, erklärte Pröll. Gleichzeitig habe Rangnick aus seiner Sicht bereits Antworten auf die Frage geliefert, wie es mit dem Nationalteam weitergehen soll.

Dabei verwies der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende auch auf die personellen Veränderungen im Kader. „Und gleichzeitig die Antwort, wie man die Zukunft strukturiert, und die hat der Teamchef aus meiner Sicht mit dem Kader, den er jetzt nominiert hat – auch mit den Herausforderungen: Sabitzer nicht dabei, Arnautovic weg und Alaba nicht dabei – gegeben.“

Pröll: „Dann wird man sehen, ob die Lehren aus dem, was vielleicht punktuell da war, gezogen sind“

Nun gelte es, zu beobachten, ob die richtigen Schlüsse aus der WM gezogen wurden. „Wir brechen jetzt in die Nations League auf und dann wird man sehen, ob die Lehren aus dem, was vielleicht punktuell da war, gezogen sind und wurden. An dem messe ich Mitarbeiter und auch mich selbst.“

Das übergeordnete Ziel sei für Pröll klar: „Natürlich muss das Hauptaugenmerk auf der Qualifikation für die Europameisterschaft im Jahr 2028 liegen.“ Der Zeitraum zwischen WM und Nations League sei daher aus seiner Sicht passend, um Veränderungen anzustoßen: „So gesehen ist, glaube ich, zwischen WM und Nations League der richtige Zeitpunkt, hier auch neue Impulse zu setzen.“

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