Prominente Verstärkung bei Erste Bank Open: Alcaraz schlägt in Wien auf
Die Veranstalter der Erste Bank Open in Wien melden einen Coup in (fast) letzter Minute: Carlos Alcaraz, die aktuelle Nummer 3 der Tennis-Weltrangliste, hat am Donnerstag für das mit 2,787 Mio. Euro dotierte ATP-500-Turnier in der Stadthalle zugesagt. Der 23-jährige Spanier schlägt zum insgesamt zweiten Mal nach 2021 in Wien auf und wird hinter Alexander Zverev als Nummer zwei gesetzt sein. Möglich wurde dies auch durch die Verlegung des Einladungsturniers „Six Kings Slam“.
Nach der Verschiebung reagierte Turnierdirektor Herwig Straka schnell und kontaktierte das Management des Spaniers. „Dann ist alles sehr rasch gegangen und Carlos hat ohne großes Zögern für Wien zugesagt. Ich freue mich sehr, dass wir ihn in diesem Jahr bei den Erste Bank Open begrüßen dürfen. Er zählt zu den schillerndsten Spielern und Persönlichkeiten auf der ATP-Tour und zieht weltweit eine riesige Fangemeinde in seinen Bann. Dass Spieler wie Alexander Zverev, Jannik Sinner, der bekanntlich die laufende Saison leider schon beenden musste, und jetzt Carlos Alcaraz nach Wien kommen, ist nicht selbstverständlich und eine große Auszeichnung für das Turnier“, betont Straka.
Alcaraz nach Comeback mit Sieg in Tokio
Alcaraz kommt als diesjähriger Australian-Open-Sieger nach Wien, hat zudem in Doha triumphiert und nach seiner rund viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung auch den Siegerscheck in Tokio kassiert. Er wird am 24. Oktober in Wien eintreffen. Die Absage von Sinner hat freilich den Coup mitermöglicht, da die Spieler auch ordentliche Startgeldsummen erhalten. Nun kommen – nach aktuellem Stand – doch wieder insgesamt sechs Top-Ten-Spieler nach Wien: Neben Zverev und Alcaraz auch Daniil Medwedew (ATP-6.), Flavio Cobolli (7.), Alex de Minaur (9.) und Frances Tiafoe (10.).
