PSG? Al-Hilal? Real? Die drei Mbappe-Szenarien

Nach Informationen von Sky hat Paris Saint-Germain ein Weltrekordangebot von Al-Hilal für Kylian Mbappe in Höhe von 300 Millionen Euro angenommen. Doch ein Wechsel nach Saudi-Arabien ist nur eins von drei möglichen Szenarien in diesem Transfersommer.

Al-Hilal bietet Mbappe für ein Jahr ein Jahresgehalt von angeblich 700 Millionen Euro an. Pro Sekunde würde der 24-jährige Franzose damit 22 Euro verdienen. Doch ob Mbappe sich überhaupt mit Al-Hilal an den Verhandlungstisch setzt, ist noch völlig offen. Der Ball liegt nach dem OK von PSG nun beim Starangreifer, seiner Familie und seinen Beratern.

Sprengt dieser Deal die Milliarde? – PSG akzeptiert Angebot für Mbappe

Szenario Nr. 1: Mbappe geht in die Wüste

Sollte Mbappe sich tatsächlich auch vertraglich mit Al-Hilal einig werden, würde der Weltmeister von 2018 in der kommenden Spielzeit in der saudischen Pro League auflaufen. Dort würde er beim saudischen Rekordmeister unter anderem auf die weiteren Starneuzugänge Kalidou Koulibaly, Ruben Neves und Sergej Milinkovic-Savic sowie Trainer Jorge Jesus treffen.

„Für PSG wäre das ein absoluter Segen, wenn sie Mbappe für 300 Millionen Euro verkaufen würden. Besser kann es finanziell gar nicht laufen“, erklärte Sky Transferexperte Philipp Hinze. Die Frage wird sein, ob Mbappe mit seinen 24 Jahren den Schritt aus Europa in die Wüste machen würde. Das utopische Jahresgehalt könnte ihn zumindest zum Grübeln bringen. Zudem wäre es „nur“ ein Vertrag für eine Spielzeit.

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Szenario Nr. 2: Mbappe bleibt bei PSG & wechselt 2024 ablösefrei

Mbappe besitzt in Paris noch einen gültigen Vertrag bis 2024 – mit einer einseitigen Verlängerungsoption auf Spielerseite. Der Torjäger könnte somit seinen Kontrakt an der Seine aussitzen und im kommenden Jahr dann ablösefrei wechseln. Real Madrid gilt als Wunschziel von Mbappe. Nach Sky Informationen haben allerdings auch der FC Chelsea, Manchester United, Tottenham Hotspur, Inter Mailand und der FC Barcelona Interesse an einer Verpflichtung.

„Ein ablösefreier Wechsel im nächsten Jahr wäre für PSG der blanke Horror. PSG möchte Mbappe unbedingt im Sommer verkaufen, um noch eine Ablösesumme zu bekommen“, so Hinze. Zudem würde die Frage aufkommen, wie PSG mit Mbappe bei einem Verbleib umgehen würde. Dürfte der Angreifer überhaupt mittrainieren und spielen? Oder müsste er die Saison auf der Tribüne verbringen?
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Szenario Nr. 3: PSG überzeugt Mbappe doch von einer Vertragsverlängerung

Auch wenn der Mbappe-Abgang spätestens zur kommenden Saison eigentlich beschlossen ist, könnte PSG seinem Starspieler in der Theorie doch noch von einer Vertragsverlängerung überzeugen. Dafür müsste der französischen Serienmeister Mbappe allerdings ein finanziell äußerst üppiges Angebot vorlegen. Doch das Tischtuch zwischen Spieler und Verein scheint eigentlich zerschnitten, an der Asien-Tour der Pariser nimmt Mbappe nicht teil.

Mega-Angebot für Mbappe

„PSG müsste ordentlich Kohle auf den Tisch legen. Dieses Szenario ist aber nicht sehr wahrscheinlich. Doch ganz ausschließen kann man es nicht. Mbappe bedeutet PSG wirklich viel“, meint Hinze. Mit einer Vertragsverlängerung würde der Torjäger sich zumindest vorübergehend klar zum französischen Hauptstadt-Klub bekennen – bevor dann wohl im kommenden Sommer die nächste Transfer-Saga losgehen würde.

Nicht verpassen! „Transfer Update – die Show“

„Transfer Update – die Show“ immer montags und freitags ab 18 Uhr auf Sky Sport News. So verpasst Ihr keine wichtigen Transfer-News im Sommertransferfenster.

(skysport.de // Peer Kuni)

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Beitragsbild: Imago