Qual der Wahl: Nur drei Chelsea-Neuzugänge in CL einsetzbar

In zwei Wochen treffen der FC Chelsea und Borussia Dortmund im Achtelfinale der Champions League (Mittwoch, den 15.2., ab 20 Uhr LIVE auf Sky Sport Austria 1!) aufeinander. Die Londoner haben ihren Kader im Winter mit 330 Millionen Euro und acht Neuzugängen verstärkt. Dennoch muss sich Dortmund auf keinen gänzlich neuen Gegner einstellen – einer UEFA-Regel zum Dank.

Spektakuläre 330 Millionen Euro hat der FC Chelsea allein in diesem Winter für Neuzugänge ausgegeben. Kurios: In dieser Saison verpflichteten die Blues mehr Spieler (16), als sie in allen Wettbewerben Siege eingefahren haben (zwölf). Vor allem auf dem Platz erhoffen sich die Blues und Trainer Graham Potter nach der ernüchternden Hinrunde nun kurzfristige und effektive Verbesserungen.

Allein mit Weltmeister Enzo Fernandez, Angreifer Joao Felix oder Ausnahme-Talent Mykhaylo Mudryk könnte das Spiel der Londoner damit einen gänzlich neuen Anstrich bekommen. Auch BVB-Manager Sebastian Kehl hat die Transferaktivitäten der Blues in Vorbereitung auf das Aufeinandertreffen im Champions League-Achtelfinale verfolgt.

Das sei schlichtweg „sehr wild“, kommentierte Kehl im exklusiven Sky Interview. „Geld spielt dort keine Rolle. Wir müssen unser Geld hier auf eine andere Art und Weise einfach verdienen. Daher sind wir auch nicht in der Lage, solche Transfers umzusetzen“, fügte der 42-Jährige an. Und dennoch wird die Borussia am 15. Februar im Hinspiel des CL-Achtelfinals auf keinen völlig veränderten und runderneuerten Gegner treffen.

Potter muss sich zwischen Offensivstars entscheiden

Denn die UEFA verbietet es den Europapokal-Teilnehmern dank einer bestimmten Regel, mehr als drei Winterneuzugänge für den Wettbewerb zu registrieren. Chelsea kann in seiner restlichen Königsklassen-Saison also nur mit maximal drei der insgesamt acht Winterneuzugänge planen. Dabei spielt auch keine Rolle, ob diese beispielsweise bereits in der Gruppenphase für einen anderen Verein aus dem Wettbewerb aufgelaufen sind. Ein Verzicht auf einige der neuen Blues-Juwelen bleibt damit also unvermeidbar – und Coach Potter steht damit vor der Qual der Wahl.

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(sport.sky.de/Göttner).

Beitragsbild: Imago.