Raceboarder starten Weltcup-Winter

Mit einer Woche Verspätung starten die Raceboarder in den Weltcup-Winter. Nachdem die in der Vorwoche geplant gewesenen Rennen in Livigno (ITA) in den März verlegt wurden, bietet Winterberg die erste Bühne.

Am Samstag steht ein Mixed-Teambewerb am Programm, am Sonntag ein Parallelslalom. Österreichs Team wird wieder von einer routinierten Riege um Claudia Riegler, Andreas Prommegger und Olympiasieger Benjamin Karl angeführt.

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Prommegger voller Vorfreude

„Das Programm ist ungewöhnlich, aber Hauptsache ist, dass es endlich losgeht“, meinte Prommegger (42), der sich in der Vorsaison die kleine Kristallkugel im PSL-Weltcup gesichert hat. In der Vorbereitung wurde aufgrund der Schneelage bis Ende November ausschließlich auf Gletschern trainiert. Im deutschen Winterberg setzt sich die Piste aus Natur- und Kunstschnee zusammen.

Riegler hatte Anfang Oktober das Ableben ihres Vaters zu betrauern. Emotional war die Vorbereitung dann schwer zu bewältigen. „Es war ein ständiges Auf und Ab“, berichtete die 49-Jährige in einer ÖSV-Aussendung über ihre Trainingsleistungen. Am Samstag geht Riegler gemeinsam mit dem 24 Jahre jüngeren Arvid Auner an den Start. Der Steirer setzte den Fokus darauf, neben dem Slalom auch den Riesentorlauf zu forcieren.

Österreich zahlreich vertreten

Neben Riegler sind bei den Frauen auch Sabine Schöffmann und Daniela Ulbing am Start. Aus dem neunköpfigen Männer-Team bestreiten neben Auner auch Alexander Payer mit Schöffmann sowie Prommegger mit Ulbing den Teambewerb. Das auch privat verbundene Gespann Schöffmann/Payer holte in der Vorsaison in dieser Disziplin den Gesamtsieg. Am Samstag steht danach noch die Qualifikation für den Parallelslalom an.

Nach Winterberg geht es für die Boarder mit den Klassikern in Carezza und Cortina weiter, Anfang Jänner steht der Heimweltcup in Bad Gastein (10./11. Jänner) auf dem Terminkalender. Nach dem einzigen Abstecher über den „großen Teich“ ins kanadische Blue Mountain wartet als Saison-Höhepunkt im Februar die WM in Bakuriani in Georgien.

(APA)/Bild: GEPA