AUSTIN, TX - JANUARY 14:  In this handout photo provided by the Oprah Winfrey Network, Oprah Winfrey (not pictured) speaks with Lance Armstrong during an interview regarding the controversy surrounding his cycling career January 14, 2013 in Austin, Texas.  Oprah Winfrey?s exclusive no-holds-barred interview with Lance Armstrong, "Oprah and Lance Armstrong: The Worldwide Exclusive," has expanded to air as a two-night event on OWN: Oprah Winfrey Network.  The special episode of "Oprah?s Next Chapter" will air Thursday, January 17 from 9-10:30 p.m. ET/PT (as previously announced) and Friday, January 18 at 9 p.m. ET/PT. The interview will be simultaneously streamed LIVE worldwide both nights on Oprah.com.  (Photo by George Burns/Oprah Winfrey Network via Getty Images)

Radsport: Armstrong beantragt Einstellung des Betrugsverfahrens

via APA

Der frühere US-Radprofi Lance Armstrong hat die Einstellung des Verfahrens wegen Steuerbetrugs beantragt. In dem Antrag an ein Bundesgericht in Washington heißt es, die Klage sei “reich an Spekulation und Übertreibung, aber arm an Beweisen und realistischen juristischen Thesen”.

Angestrengt hatte das Verfahren gegen den geständigen Doper Armstrong zunächst sein früherer Teamkollege Floyd Landis. 2013 schaltete sich auch das US-Justizministerium ein und unterstützte die Klage wegen Steuerbetrugs.

Hintergrund sind Sponsorenzahlungen in Höhe von 30 Millionen Dollar an das frühere US-Postal-Team von Armstrong. Da die US-Behörden angeblich nichts von den Doping-Machenschaften von Armstrong und seinen Helfern wussten, verlangen sie ihre aus Steuermitteln gezahlten Fördergelder für den Rennstall zurück.

Armstrong hatte im Jänner 2013 in einem TV-Interview ein umfassendes Doping-Geständnis abgelegt. Daraufhin waren ihm alle sieben Siege bei der Tour de France aberkannt worden.

Armstrongs Anwälte argumentierten nun allerdings, Sponsor US Postal habe “erhebliche Vorteile” aus der Unterstützung des Radteams gezogen und nie Maßnahmen gegen Doping ergriffen. Daher sei die nachträgliche Rückforderung von Geldern “verlogen und wertlos”.

Titelbild: GETTY