Raducanu wie bei Australian Open in Paris in 2. Runde out

US-Open-Siegerin Emma Raducanu (12) backt seit ihrem Triumph im September in New York auf Grand-Slam-Ebene weiter kleine Semmeln. Wie im Jänner bei den Australian Open schied die Britin am Mittwoch auch bei den French Open bereits in der zweiten Runde aus, gegen die Weißrussin Aljaksandra Sasnowitsch kassierte sie eine 6:3,1:6,1:6-Niederlage. Mit Viktoria Asarenka (15) kam durch ein 6:1,7:6(3) gegen die Deutsche Andrea Pektovic eine weitere Weißrussin in die dritte Runde.

Bei den Männern waren der Kanadier Felix Auger-Aliassime (9) und der US-Amerikaner John Isner (23) die ersten Teilnehmer an der dritten Runde. Später am ersten Zweitrundentag treten u.a. auch noch der serbische Titelverteidiger Novak Djokovic (1), der deutsche Olympiasieger Alexander Zverev (3) und der spanische Paris-Rekordsieger Rafael Nadal (5) an.

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Am späten Dienstag hatte Mitfavorit Stefanos Tsitsipas noch in der ersten Runde mehr Mühe als ursprünglich angenommen gehabt. Gegen den Italiener Lorenzo Musetti musste der Grieche nach einem 0:2-Satzrückstand über fünf Durchgänge, gewann letztlich 5:7,4:6,6:2,6:3,6:2. Zu Beginn der Partie war Tsitsipas weit weg von der Form des Vorjahres gewesen, als er in Roland Garros bis ins Finale vorgestoßen war. „Es war eine großartige erste Runde“, schätzte der Hellene aber mehr, dass er gefordert worden war.

Über fünf Sätze musste auch Gilles Simon gehen, für den Lokalmatador war der 6:4,6:4,4:6,1:6,6:4-Erfolg über Pablo Carreno-Busta (16) freilich ein großer Erfolg. Der ehemalige Weltranglisten-Sechste ist nun nur noch 158. und hatte sich entschieden, in Paris sein letztes Major zu spielen. Und da wollte er sich anders verkaufen als in den vergangenen acht Turnieren mit jeweils Auftaktniederlagen. „Ich habe mir gesagt, es wäre großartig, wenn man noch einmal den wahren Gilles Simon sehen könnte“, gab der 37-Jährige an.

(APA) / Bild: Imago