Rangnick macht Pentz Druck: „Wenn das ein Dauerzustand bleibt, dann…“

1:0 gegen Andorra, 2:0 gegen Italien: In den beiden November-Länderspielen überzeugte das ÖFB-Team mit einer stabilen Defensive und blieb ohne Gegentor. Teamchef Ralf Rangnick fand nach dem Spiel gegen Italien einerseits lobende Worte für das nominierte Torhüter-Trio um Heinz Lindner, Alexander Schlager und Niklas Hedl und machte gleichzeitig Patrick Pentz Druck.

„Er muss spielen. Wenn das ein Dauerzustand bleibt, dass er gar nicht spielt, wird es auch schwierig für mich, ihn zu nominieren“, sagte Rangnick über Pentz, der laut ÖFB-Angaben von seinem Club Stade Reims für die November-Länderspiele nicht abgestellt wurde.

„Es ist ihm auch klar. Deswegen muss er schauen, dass er spätestens ab Januar wieder spielt“, so Rangnick weiter. Pentz war im Sommer von Austria Wien in die Ligue 1 zu Stade Reims gewechselt. Nach 14 Gegentoren in den ersten sieben Spielen verlor Pentz seinen Stammplatz und hat seit Mitte September kein Spiel mehr absolviert.

Einserfrage weiter offen

Generell sei bei der Einserfrage im ÖFB-Tor noch keine Entscheidung gefallen. „Heinz Lindner hat es gegen Italien ein sehr gutes Spiel gemacht. Alexander Schlager hat mir in diesem Lehrgang auch sehr gut gefallen, auch wenn er gegen Andorra keinen Schuss aufs Tor bekommen hat. Im Training sieht man aber auch einiges“, sagte Rangnick.

Auch an Rapid-Tormann Niklas Hedl verteilte der Teamchef ein Lob. „Auch er hat es gut gemacht. Er kam erst kurzfristig dazu, als klar war, dass Bachmann nicht kommt. Er war eigentlich mit seiner Freundin schon im Ägypten-Urlaub angekommen. Das muss man dem Spieler hoch anrechnen, dass er acht Stunden später in Marbella war“, sagte Rangnick.

Video: Rangnick spricht über Sieg gegen Italien

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Bild: GEPA