Rangnick widerspricht Werner: “War keine Schwalbe”

via Sky Bundesliga HD

(SID) – RB-Torjäger Timo Werner holte beim 2:1 (1:1)-Sieg des Spitzenreiters mit einer dreisten Schwalbe gegen Schalkes Schlussmann einen unberechtigten Elfmeter, den er auch noch selbst zum 1:0 (2.) verwandelte, raus. Schiedsrichter Bastian Dankert entschied in dieser Szene nicht nur falsch, seine Art der Kommunikation war zudem höchst unglücklich. Werner hatte noch auf dem Platz zugegeben, dass er nicht von Fährmann berührt wurde.

Werners Schwalbe sorgt für Diskussionen

Aber das will Dankert nicht gehört haben – obwohl er den Stürmer extra danach gefragt hatte. “Ich habe dem Schiri gesagt, dass von Fährmann kein Kontakt ausging, sondern dass ich den Kontakt von Naldo gespürt habe”, sagte Werner: “Ich glaube, er hat es in der Hektik überhört.” Dankert schilderte seine Version so: “Es hat kein Gespräch zwischen mir und Timo Werner stattgefunden. Ich habe Werner vor dem Elfmeter gefragt: Was war denn? Aber da kam nichts und dann habe ich den Elfmeter ausführen lassen.”

Das Zupfen von Naldo stufte der Rostocker anders als das vermeintliche Einsteigen von Fährmann als “nicht strafstoßwürdig” ein. Dankert, der sich für seine Fehlentscheidung hinterher entschuldigte, hatte schon beim Hand-Tor von Hannovers Leon Andreasen im Jahr 2015 einen Blackout gehabt. “Bei Leipzig und auch bei uns war hohes Tempo im Spiel – anscheinend zu viel für ihn”, ätzte Schalke-Trainer Markus Weinzierl Richtung Dankert.

Werner gibt Schwalbe zu

Werner gab mit einem Tag Abstand seine grobe Unsportlichkeit zu. “Natürlich sieht es dann nicht nur nach einer Schwalbe aus, sondern es ist eine – Punkt”, sagte Werner am Sonntag dem SID. Auf das Foul von Schalke-Verteidiger Naldo beharrte Werner jedoch.