Rapid-Kapitän Maximilian Hofmann vor Duell gegen Vitesse Arnheim: „Die Europa-Cup-Nächte sind immer was Elektrisierendes in Hütteldorf“
Der Kapitän des SK Rapid Wien, Maximilian Hofmann, war am Montagabend zu Gast bei „Dein Verein – Double Check“. Dort sprach der 28-Jährige u.a. über das UEFA Europa Conference League K.O. Play-Off gegen Vitesse Arnheim (Donnerstag – live auf Sky Sport Austria).
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Maximilian Hofmann (SK Rapid Wien) bei „Dein Verein“:
…über seine Verletzung an der Wade: „Ich bin am Weg der Besserung. Obwohl es nur ein Schlag und eine unglückliche Situation war, war doch ein ziemliches Hämatom drinnen. Leider ist es sich nicht fürs Salzburg-Match ausgegangen, aber es ist von Tag zu Tag besser.“
…auf die Frage, ob es sich fürs Conference-League-Duell gegen Vitesse Arnheim ausgeht: „Der Schmerz ist schon noch da, aber es wird. Ich bin zwar schon bei einigen Einheiten am Platz, aber trotzdem kann ich noch nicht hundert Prozent sagen, ob es geht oder nicht. Ich hoffe natürlich, dass es sich ausgeht.“
…Hofmann im Nachsatz: „Aber es sollte im Bereich des Möglichen sein.“
…angesprochen auf die Stimmung bei Rapid, nach den ersten zwei Spielen im Jahr 2022: „Von den Ergebnissen her war es gar nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Die Vorbereitung war echt gut – ich durfte doch schon einige bei diesem Verein mitmachen und es war nicht immer so – aber natürlich haben uns auch wichtige Spieler verlassen. Da ist einfach Qualität abhandengekommen, die man nicht vom einen auf den anderen Tag auffangen kann, aber sonst war die Vorbereitung wirklich gut. Von daher haben wir uns natürlich mehr erhofft. Gegen Hartberg war es mehr oder weniger ein Selbstfaller, da waren wir komplett selber schuld. Wir sind eigentlich gut reingestartet und mit einem Fehler haben wir auf einmal vollkommen den Faden verloren. Das darf uns einfach nicht passieren. Da müssen wir Ruhe bewahren und weiter an unsere Stärken glauben. In diesem Spiel haben wir es gar nicht geschafft und von daher war es eine komplett vermeidbare und unnötige Niederlage.“
…über das Spiel gegen Salzburg und die taktische Ausrichtung: „Wir waren wieder nahe an einem Punktgewinn dran und haben es dann mit billigen Eigenfehlern, die man besser verteidigen kann, aus der Hand gegeben.“
…über die Chancen auf die Meistergruppe: „Es wird wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag ein wahnsinnig enges Rennen, aber wir haben noch immer drei Spiele vor uns und dieses Ziel wollen wir erreichen. Dafür werden wir alles geben. Aber es wird richtig eng.“
…angesprochen auf seine Vertragsverlängerung: „Jeder der mich kennt weiß, dass Rapid mein Verein ist und dass ich schon als Kind da im Stadion war. Von daher ist es für mich schon etwas Besonderes. Und ich bin auch ein Mensch, der dann gerne etwas zurückgibt. Ich weiß auch, was ich an dem Verein habe, spiele unglaublich gerne da und mir taugt es auch, in die Rolle des Routinier hineinzuwachsen. Und vor allem in der Zeit, die die letzten zwei Jahre ist, ist es nicht selbstverständlich, was man am Verein hat und es ist auch etwas, wo man ein bisschen etwas zurückgeben kann. Von daher bin ich schon sehr stolz, dass ich weitere drei Jahre hier spielen darf.“
…zu seinen Zielen: „Das Schönste wäre es, endlich einen Titel zu holen. Das wäre das i-Tüpfelchen.“
…zum kommenden Spiel im UEFA Europa Conference League K.O. Play-Off gegen Vitesse Arnheim: „Eine technisch sehr starke Mannschaft. Es wird sicher eine intensive Partie, wo wir stark dagegenhalten müssen. Wir haben aber auch gesehen, dass sie in den letzten Spielen nicht die positivsten Ergebnisse hatten. Von daher sollten wir uns ein bisschen etwas von Ajax und PSV abschauen und sie vielleicht auch so zu erwischen.“
…über die fallenden Fanobergrenze im Stadion: „Für mich ist es was wahnsinnig Schönes. Ich bin dann zwar nach jedem Match heißer, aber das nehme ich gerne mit. Vor allem in solchen Spielen ist die Stimmung nochmals um das Eitzerl mehr, die Europa-Cup-Nächte sind immer was Elektrisierendes in Hütteldorf. Die nimmt man am Platz noch mehr mit und in engen Spielen gibt es dir den letzten Push. Das kann wirklich ein entscheidender Punkt sein, der uns nocheinmal die letzten Prozente bringt, um über die Runde drüberzukommen.“
Beitragsbild: GEPA
