Rapid-Präsident Krammer: „Großer Kader ein Relikt aus der vergangenen Ära“

via Sky Sport Austria

Vor dem wichtigen Heimspiel des SK Rapid Wien gegen Red Bull Salzburg hat Marcus Klimmer mit Rapid-Präsident Michael Krammer gesprochen. Mit 29 Punkten aus 23 Spielen liegen die Hütteldorfer weit abgeschlagen auf Tabellenplatz fünf. Krammer hofft, dass „eine Entwicklung eingeleitet werden kann, die durchaus nachhaltig positiv sein kann“. Kein gutes Haar lässt er an der sportlichen Führung von Ex-Sportdirektor Andreas Müller und Trainer Mike Büskens. „Man geht nach einem Spiel in die Kabine, beobachtet, wie verhält sich das Trainerteam. Und da nimmt man Dinge wahr, die ganz anders sind als früher. Man nimmt Zeitungsinterviews von sportlich Verantwortlichen wahr, wo man sich fragt: ‚Ist das was in dem Interview steht, auch schon mit der Mannschaft besprochen worden?'“, so die Kritik von Krammer.

Im Sommer müsse man zudem den Kader umbauen. Dieser sei viel zu groß und zu teuer. „Auch ein Relikt aus der vergangenen Ära“, so Krammer weiter.

Auch zum Thema Pyrotechnik äußerte sich der Präsident: „Es wissen alle bei uns, dass es gegenüber diesen Böllerwerfern null Toleranz gibt.“ Um aber kurz darauf anzufügen, dass es in Österreich nach wie vor die Möglichkeit gäbe, legal Pyrotechnik im Stadion zu verwenden. „Und das ist durchaus auch ein Stilelement, dass durchaus auch geschätzt wird.“