Rapid setzt auf Momentum gegen LASK

Nach den jüngsten Siegen, speziell den beiden 1:0 über Red Bull Salzburg, sieht bei Rapid alles rosiger aus. „Wir entwickeln uns gut, jetzt ist alles ein bisschen positiver. Aber unser einziger Fokus liegt immer auf dem nächsten Training und Spiel, um immer ein bisschen besser zu werden“, sagte Trainer Johannes Hoff Thorup. Der LASK-Auftritt in Ried sei für das Sonntag-Match nur bedingt aussagekräftig. „Gegen Ried ist es anders als in einem anderen Spiel. Man muss auf viele Standards auf dem ganzen Platz eingestellt sein, die das Spiel langsamer machen.“ Deshalb orientiere man sich in der Matchvorbereitung an Partien der Linzer gegen Teams, die ähnlich wie Rapid agieren, so Hoff Thorup.

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Über das Verhalten von LASK-Trainer Dietmar Kühbauer nach dem Match in Ried meinte der Däne: „Ich bin nicht in der Position, zu urteilen. Jeder soll sich so verhalten, wie er glaubt, dass es das Beste ist. Man sollte sich immer respektieren, aber es ist auch viel auf dem Spiel gestanden.“ Sollten die Hütteldorfer, bei denen Ex-Profi Markus Heikkinen ab sofort als Scout arbeitet, gegen die punktegleichen Oberösterreicher gewinnen, würde dies wohl bei vielen Anhängern die Meisterhoffnungen nähren. „Ich kille keine Fan-Träume, aber es gibt einen Unterschied, was man außerhalb des Clubs träumt und wie man innerhalb eines Clubs arbeitet“, sagte Hoff Thorup.

Kühbauer zeigte vor den Wienern Respekt. „Es wird ein komplett anderes Spiel als gegen Ried, wir wissen um die Qualitäten von Rapid. Für uns wird vor allem wichtig sein, eine gute Mischung zwischen Verteidigen und offensivem Spiel zu finden.“ In der Partie greift wieder die Teilstadionsperre von Rapid, daher wurden nur 16.500 Karten aufgelegt. Bis Freitagmittag waren 11.500 Tickets abgesetzt.

(APA)/Beitragsbild: GEPA