„Rapid-Spielphilosophie & stabile Finanzierung“: Wrabetz präsentiert Konzept
Veränderung mit drei großen Eckpunkten: Alexander Wrabetz, Präsidentschaftskandidat der nunmehr einzigen Liste der anstehenden Präsidiumswahl des SK Rapid Wien, stellt seine Konzepte für die Zukunft des Vereins ausführlich vor.
„Wir haben eine unsichere Situation momentan. Es hat Diskussionen gegeben, um das Verhältnis zwischen dem Sport und dem Wirtschaftsmanagement. Das gehört klar aufgestellt“, benennt der Listen-Spitzenkandidat einen aktuellen Störfaktor gegenüber Rapid TV. Wichtig sei zu klären „wer macht was mit welchen Kompetenzen und mit welchen Aufgaben“.
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Ebenso sei eine fixe Spielidee unumgänglich: „Zweiter Punkt ist, dass wir diese Spielphilosophie für Rapid entwickeln. Steffen Hofmann und Michael Hatz müssen das entwickeln. Wer auch immer in Zukunft die Personen sind, die sollen danach ausgesucht werden, wie könne sie eine Rapid-Spielphilosophie bestmöglich umsetzen.“
Auch die Transfer- und Scouting-Philosophie des Vereins gehört laut Wrabetz auf neue Beine gestellt: „Das Dritte ist, dass wir eine Transferstrategie für die nächsten Jahre rasch machen müssen. Wir müssen das Scouting verstärken und verbessern. Wir müssen ein Bündel der Methoden verbessern.“
Wrabetz will mehr Geld „auf Kampfmannschaft konzentrieren“
Finanziell soll Rapid hierbei die Mittel aus eigener Kraft erhöhen: „Natürlich müssen wir schauen, dass die Finanzierung eine stabile ist und Rapid nur dann dauerhaft erfolgreich sein wird, wenn wir auch die finanziellen Möglichkeiten deutlich verbessern. Wie können wir das Geld, das Rapid hat, vor allem jetzt einmal auf die Kampfmannschaft konzertieren.“ Zielsetzung sei demnach, „dass wir bis zum Jahr 2025 das Finanzvolumen auf rund 60 Millionen erweitern und davon wiederum 30 Millionen für die Kampfmannschaft sein müssen.“
Keine Änderung soll es am grundlegenden Vereinskonzept geben: „Wir sind und bleiben ein Mitgliederverein. Wir wollen nicht zu einem Investorenklub werden.“
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(Red.)
