Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel offziell vorgestellt
Der SK Rapid Wien hat am Sonntag Fredy Bickel offiziell vorgestellt. Vor dem Heimspiel gegen Ried nahm der neue Rapid-Sportdirektor erstmals öffentlich Stellung. Für den Schweizer, der bereits seit knapp 25 Jahren in verschiedenen Positionen im Profi-Fußball tätig ist, ist Österreich die erste Auslandsstation in seiner Karriere. „Ich wäre enttäuscht gewesen, wenn ich den Job nich bekommen hätte, weil ich mich intensiv mit Rapid beschäftigt habe“, sagt der 51-Jährige.
Bickel: „Rapid hat mich gepackt“
Der neue Sportdirektor hat langfristig „große Ambitionen“, vom Titel wollte Bickel am Sonntag jedoch nicht sprechen. Der minimale Anspruch für diese Saison sei es, sich einen Europacup-Platz zu sichern.
Bickel über seine Ziele mit Rapid
Fredy Bickel war vor seinem Einstieg in den Profifußball in seiner Schweizer Heimat u.a. als Moderator, Journalist und Manager von Sportlern und Künstlern tätig und startete 1992 beim Grasshopper-Club Zürich als Technischer Koordinator seine Laufbahn in leitenden Funktionen im Fußball. Nach sieben Jahren wechselte er zum BSC Young Boys Bern, wo er bis 2003 als CEO tätig war, ehe er für fast ein Jahrzehnt (2003 bis 2012) als Manager auch Mitglied der Geschäftsleitung beim FC Zürich war.
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Zuletzt, ab 2013, war er wieder bei YB, dieses Mal in der Funktion als Sportchef und ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung. Zudem sammelte Bickel ab 1996 auch internationale Erfahrung im Rahmen diverser UEFA Mandate, u.a. als UEFA-Delegierter, Media Officer bei diversen Großereignissen wie der UEFA EURO 2000 in Belgien/Niederlande oder Venue Director diversen Spielen der UEFA Champions League oder auch der U21 Europameisterschaft 2004 in Deutschland.
Bickel: „Erster Eindruck ist überwältigend“
Im Rahmen seiner Funktionen im Schweizer Klubfußball konnte Fredy Bickel über mehrere Schweizer Meistertitel (1995, 1996, 1998, 2006, 2007, 2009) und Cupsiege (1994, 2005) jubeln und auch mehrfach Gruppenphasen der UEFA-Bewerbe Champions League (1995, 2009) und Europa League (2008, 2011, 2014, 2016) erreichen.
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