VIENNA,AUSTRIA,24.NOV.21 - SOCCER - UEFA Europa League, group stage, SK Rapid Wien vs West Ham United, preview, press conference Rapid. Image shows interim coach Steffen Hofmann (Rapid). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Rapid-Trainer Hofmann: „West Ham war eine Wucht“ – Die Stimmen zur Europa League & Conference League

via Sky Sport Austria
  • Hofmann weiter: „Auf dem Niveau darfst du solche billigen Tore einfach nicht bekommen“
  • Rapid-Verteidiger Hofmann über sein Elfmeterfoul: „Dumm und ein bisschen unglücklich“
  • Zoran Barisic zur aktuellen Trainersuche: „Die Liste ist shorter geworden“
  • Sturm-Trainer Ilzer: „Mit diesen Eigenfehlern reicht es eben nicht auf diesem Niveau“
  • Sturm-Torhüter Siebenhandl: „Wir haben eigentlich nur verteidigt“
  • Siebenhandl weiter: „Wir brauchen jetzt nicht von depperten Toren reden. Es hätte noch ganz anders aussehen können“
  • LASK-Trainer Andreas Wieland: „Wir sind total glücklich über den Gruppensieg“
  • Wieland weiter: „Wir wollen jetzt auch den Bock in der Meisterschaft umstoßen“
  • LASK-Spieler Sascha Horvath nach dem Sieg: „Es ist ein richtig geiles Gefühl. Wir haben uns endlich einmal belohnt“
  • Sky Experte Alfred Tatar: „West Ham war einfach viel zu gut für Rapid“
  • Tatar zum LASK: „Der LASK hat heute die österreichischen Kastanien aus dem Feuer geholt, weil unsere beiden Europa League-Vertreter eigentlich sang- und klanglos untergegangen sind“

Steffen Hofmann (Trainer SK Rapid Wien):
…zum Spiel und zu den Gründen der Niederlage: „Ich denke, dass die beiden Gegentore einfach zu billig waren. Natürlich war West Ham schon eine ordentliche Wucht und in der einen oder anderen Situation hatten wir auch das nötige Glück. Aber auf dem Niveau darfst du solche billigen Tore einfach nicht bekommen. Da müssen wir doch einiges besser machen.“

…angesprochen auf das Entscheidungsspiel gegen Genk: „Wir haben noch ein Endspiel – ist doch wunderbar! Aber vorher haben wir noch zwei wichtige Spiele.“

…vor dem Spiel: „Wir haben vorne schnelle Jungs und über die wollen wir unser Spiel auch anlegen.“

…angesprochen auf die überraschende Aufstellung ohne Grüll, Kara, Ullmann: „Wir haben eine klare Idee, was wir mit dieser Aufstellung wollen. Dafür sind uns diese elf Spieler am geeignetsten vorgekommen. Außerdem haben die angesprochenen Jungs nicht so frisch gewirkt, daher haben wir so entschieden.“

Maximilian Hofmann (SK Rapid Wien):
…nach der Niederlage: „Kurz vor der Pause ein Doppelschlag. Gegen so eine Mannschaft, mit so einer Qualität, ist das einfach zu viel.“

…über sein Elfmeterfoul: „Dumm und ein bisschen unglücklich. Aber passiert leider.“

…angesprochen auf das Entscheidungsspiel gegen Genk: „Wir haben zumindest ein Endspiel um die Conference League. Das war unser Minimalziel.“

Paul Gartler (SK Rapid Wien):
…angesprochen auf seine starken Paraden: „Ich wünschte, ich hätte solche Bälle bei 0:0 gehalten.“

…angesprochen auf das Entscheidungsspiel gegen Genk: „Da geht es noch um einiges. Auch dort spielen super Mannschaften mit. Es ist auf jeden Fall unser Ziel, dass wir noch in diesen Bewerb reinrutschen.“

Marco Grüll (SK Rapid Wien):
…zum Spiel: „West Ham war eine Klasse besser. Sie haben das Spiel von Anfang an dominiert und verdient 2:0 gewonnen.“

…angesprochen auf die überraschende Nichtberücksichtigung für die Startelf: „Natürlich hätte ich gerne gespielt, aber ich muss es akzeptieren. Es hat aber auch seinen Grund gehabt, weil ich momentan einfach sehr, sehr viel spiele.“

…zur schwachen Offensivleistung weiter: „Ich weiß selber, wie schwierig es ist. Ich glaube, wie ich dann reingekommen bin, war es auch nicht viel besser.“

…angesprochen auf das Entscheidungsspiel gegen Genk: „Es ist alles möglich. Wir wollen gewinnen.“

Zoran Barisic (Geschäftsführer Sport SK Rapid Wien):
…zur aktuellen Trainersuche: „Die Liste ist shorter geworden.“

Christian Ilzer (Trainer SK Puntigamer Sturm Graz):
…nach dem Spiel: „Wir haben nicht diese Entlastung nach vorne geschafft. Aber der Schlüssel war sicher das 0:1, fast mit dem Pausenpfiff. Mit diesen Eigenfehlern reicht es eben nicht auf diesem Niveau.“

…zum 0:1: „Zu viele Eigenfehler in einer Situation.“

…angesprochen auf die Randale vor dem Stadion in Eindhoven: „Es war eine lange Anreise, obwohl unser Hotel nicht weit vom Stadion entfernt ist. Wir haben doch sehr, sehr lange gebraucht, bis wir wirklich hier waren.“

…vor dem Spiel: „Fokus auf Prozess, nicht auf Sieg.“

Jörg Siebenhandl (SK Puntigamer Sturm Graz):
…nach der Niederlage: „Wir haben es nicht geschafft, dass wir ein gutes Spiel nach vorne zusammenbringen. Wir haben eigentlich nur verteidigt. Es war heute einfach zu wenig.“

…angesprochen auf die blöden Gegentore: „Das erste war deppert, weil eben die Fehlerkette da war. Beim zweiten Tor haben sie es gut gespielt, aber sie haben ja auch noch genug andere Chancen gehabt. Wir brauchen jetzt nicht von depperten Toren reden. Es hätte noch ganz anders aussehen können.“

…nach dem Europacup-Aus: „Uns fehlten einfach die speziellen Momente.“

Andreas Wieland (Trainer LASK):
…nach dem Spiel: „Wir sind total glücklich über den Treffer und in weiterer Folge über den Gruppensieg.“

…auf die Frage, was dieser Sieg für den Verein und ihn selbst bedeutet: „Ein weiteres Mal überwintert, in einem europäischen Bewerb. Wir wollen jetzt auch den Bock in der Meisterschaft umstoßen und wollen in Gefilde, wo wir hingehören. Zu meiner Person: Ich beschäftige mich mit den Aufgaben und den Spielen die wir jetzt noch haben und alles weitere folgt dann, wenn die Herbstsaison vorbei ist. Der Verein wird dann eine Entscheidung treffen, was das Frühjahr betrifft.“

…vor dem Spiel: „Wir wollen den letzten Schritt noch gehen.“

Sascha Horvath (LASK):
…nach dem Sieg und dem Erreichen des Gruppensiegs: „Es ist ein richtig geiles Gefühl. In der 90. Minuten haben wir es zum Glück gemacht. Einen schöneren Sieg gibt es gar nicht. Wir haben alles gegeben und haben uns schlussendlich belohnt. (…) Wir haben uns endlich einmal belohnt.“

…zu seinem Tor: „Rechts war noch der Gruber frei, aber ich habe mir gedacht: Ich habe genug Selbstvertrauen. Dann ist er zum Glück reingegangen und natürlich war es ein überragendes Gefühl.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
…zum Spiel Rapid Wien gegen West Ham United: „Es hat nicht viele Situationen gegeben, wo Rapid ein wenig Hoffnung hätte schöpfen können. West Ham war klar besser und hat eigentlich auch nicht mit voller Energie und Kraft gespielt, hat aber ganz souverän gewonnen. Der Klassenunterschied war eindeutig. West Ham war einfach viel zu gut für Rapid.“

…angesprochen auf das letzte Gruppenspiel von Rapid in Genk und über die Möglichkeit des Aufstiegs in die Conference League: „Man benötigt dazu aber einen Sieg in Genk. Wenn man die Leistungen von Rapid in der Vergangenheit beobachtet hat, dann wird es schon ein hoher Berg sein, den man hier zu besteigen hat.“

…nach dem Spiel PSV Eindhoven gegen Sturm Graz: „Diese Gruppe war zu stark für Sturm. Der große Abstand zu diesen Teams liegt meiner Meinung nach in der Physis. Die Spieler bei den anderen Vereinen sind athletisch auf einem anderen Niveau. Sturm ist einfach zu weit weg, von den drei anderen.“

…zum Spiel Maccabi Tel-Aviv gegen LASK: „Der LASK hat heute die österreichischen Kastanien aus dem Feuer geholt, weil unsere beiden Europa League-Vertreter eigentlich sang- und klanglos untergegangen sind. Umso schöner ist es, dass die Oberösterreicher diesen Sieg geholt haben. Der hilft dem Verein und dem österreichischen Fußball auch noch, für die Fünfjahreswertung.“

skyx-traumpass