Rapid trennt sich von Trainer Klauß
Der SK Rapid hat nach der Niederlage bei Blau-Weiß Linz die Reißleine gezogen und sich von Trainer Robert Klauß getrennt. Das gaben die Grün-Weißen am Donnerstag offiziell bekannt. Interimistisch wird der bisherige Co-Trainer Stefan Kulovits das Cheftraineramt übernehmen.
In den jüngsten 15 Bundesliga-Partien gab es für Rapid nur vier Siege, zwei Unentschieden, aber neun Niederlagen. 14 Punkte in dem besagten Zeitraum sind fast die schlechteste Bilanz aller zwölf Klubs. Nur Altach und Austria Klagenfurt haben noch weniger vorzuweisen. In der Meistergruppe liegt Rapid mit 20 Punkten nur einen Zähler vor dem Sechsten BW Linz auf Rang fünf.
Das war Klauß‘ letztes Interview als Rapid-Trainer
Unter der Führung von Klauß bestritt Rapid in den 17 Monaten seit November 2023 insgesamt 67 Pflichtspiele (darunter 45 in der ADMIRAL Bundesliga) – 31 Siegen stehen 16 Remis und 20 Niederlagen gegenüber.
2024 beendete man die Saison auf Rang vier, schaffte in einem generell guten Herbst den Sprung in die Gruppenphase der Conference League und spielte sich bis ins Viertelfinale. Doch auch dort stand am Ende die Leere. Das bittere Viertelfinal-Aus gegen den schwedischen Vertreter Djurgarden in der vergangenen Woche reihte sich nahtlos in die Enttäuschungen des Frühjahrs ein.
Geschäftsführer Sport Markus Katzer sagt zur Personalentscheidung: „Vorab möchte ich mich bei Robert Klauß und Thomas Kraus für ihren Einsatz in den letzten rund eineinhalb Jahren herzlich bedanken (…) Bedauerlicherweise sind aber die Entwicklung der Mannschaft und folglich die Leistungen und Ergebnisse seit einigen Monaten in eine Richtung gegangen, die diesen Schritt notwendig machen. Ich bin überzeugt, dass wir einen Kader haben, der viel besser ist als es die letzten Monate scheinen mag, und wir wollen alles versuchen, um uns auch für die kommende Saison wieder für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Über die Nachfolge werden wir spätestens in den ersten Wochen der Spielpause entscheiden.“
Bild: GEPA
