Rapid und Sturm kämpfen um Wiedergutmachung
Für den SK Rapid Wien und den SK Sturm Graz sind die beiden Spiele im neuen Jahr alles andere als nach Wunsch gelaufen. Während die direkten Gegner punkten, steht man auf der Stelle. Im direkten Duell (jetzt live auf Sky Sport Austria HD) will man um Wiedergutmachung kämpfen.
Die Wiener holen gegen Erzrivale Austria nur einen Punkt, beim FC Flyeralarm Admira muss man sich sogar mit 1:2 geschlagen geben. Auf Sturm fehlen weiterhin neun Punkte – Mario Pavelic, der unglücklich das entscheidende Eigentor erzielt, meint: „Wir sind selber schuld!“ Baustelle Nummer eins ist bei den Hütteldorfern bis auf weiteres die Chancenauswertung: „Wir konnten das Training eigentlich nie umsetzen“, zeigt sich der Geschäftsführer Sport, Fredy Bickel, genervt. Dazu kommen noch die Probleme mit den Fans – erst die Ausschreitungen gegen den FAK, vergangene Woche dann das Spruchband beim Spiel in der Südstadt.
Aber auch bei den Grazern läuft es alles andere als gut: Ins Jahr 2018 ist man noch als Spitzenreiter der tipico Bundesliga gegangen. Gegen den SV Mattersburg muss man sich dann aber ebenso mit 0:1 geschlagen geben, wie zu Hause gegen den Wolfsberger AC. Auf den neuen Leader Red Bull Salzburg fehlen bereits fünf Punkte: „Es gibt nur einen, der die 100 prozentige Verantwortung trägt und der steht vor ihnen“, stellt sich Neo-Trainer Heiko Vogel jedoch schützend vor sein Team.
Beitragsbild: GEPA