RB Leipzig kommt Bundesliga-Aufstieg immer näher

via Sky Bundesliga HD

Unbeeindruckt von einer neuerlichen Fan-Protestaktion hat Zweitligist RB Leipzig den nächsten großen Schritt in Richtung Bundesliga-Aufstieg gemacht. Zum Auftakt des 22. Spieltags setzte sich der Liga-Krösus in einer einseitigen Begegnung 3:0 (2:0) gegen Union Berlin durch und festigte mit dem 14. Saisonsieg die Tabellenführung. Die Berliner kassierten nach zuvor vier Spielen ohne Niederlage einen Rückschlag und müssen als Tabellenzwölfter den Blick tendenziell nach unten richten.

 

Sabitzer: “Union Berlin muss das anerkennen”

 

Bei den Siegern spielte Marcel Sabitzer durch, Stefan Ilsanker stand aufgrund einer Schulterverletzung nicht im Kader. Für die Berliner verteidigten Christopher Trimmel und Emanuel Pogatetz. Das schnelle 1:0, bei dem die Abwehr der Berliner wie auch bei den übrigen Gegentoren nicht gut aussah, verpassten fast alle Union-Fans. Sie kamen aus Protest gegen die von Dietrich Mateschitz unterstützten Leipziger erst 15 Minuten später ins Stadion.

Die überragenden Dominik Kaiser (13.) und Willi Orban (25.) sorgten mit ihren Toren vor 30.964 Zuschauern in der Leipziger WM-Arena schon früh für klare Verhältnisse, nach der Pause legte Yussuf Poulsen (52.) nach.

Den ersten Gegentreffer nahm das Gros der mitgereisten Union-Fans nur akustisch durch den Leipziger Jubel wahr. Als Ausdruck des anhaltenden Widerstandes gegen die von einem millionenschweren Förderer (“Red Bull”) unterstützten Leipziger war der Berliner Anhang dem Gästeblock in den ersten 15 Minuten ferngeblieben. Der Boykott endete nach einer Viertelstunde mit vereinzelten Böllerwürfen durch Unioner – und einem gellenden Pfeifkonzert der Heimfans.

Leipzig ließ sich von den Geschehnissen auf den Rängen nicht beeindrucken und schlug aus seiner spielerischen Überlegenheit Kapital. Die Treffer durch Kaiser und Orban waren nur folgerichtig, Emil Forsberg ließ weitere erstklassige Torgelegenheiten ungenutzt (36./38). Union brachte die RB-Defensive in der ersten Halbzeit nie ernsthaft in Verlegenheit.

Nach dem Seitenwechsel blieb Leipzig in seinen Offensivaktionen zielstrebig und erstickte jegliche Berliner Hoffnungen auf die Wende im Keim.

SID re cp

 

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