Die Sky-Frühjahrsvorschau: Red Bull Salzburg

via Sky Sport Austria

Am Freitag startet die tipico Bundesliga mit dem Spitzenspiel Salzburg gegen LASK (ab 18:00 Uhr live auf Sky Sport Austria 1 HD – mit Sky X kannst du das Spiel live streamen – monatlich kündbar) in die Frühjahrssaison. Die beiden Teams trennen in der Tabelle nur zwei Punkte. Unser Vereinsredakteur Gerhard Krabath hat die Salzburger vor dem Ligastart genauer unter die Lupe genommen.

Transfers:

Zugänge:

Noah Okafor (FC Basel)

Mergim Berisha (SCR Altach)

Karim Adeyemi (FC Liefering)

Abgänge:

Erling Haaland (Dortmund)

Takumi Minamino (FC Liverpool)

Marin Pongracic (VfL Wolfsburg)

Smail Prevljak (KAS Eupen/BEL – Leihe)

Jasper van der Werff (FC Basel – Leihe)

Kilian Ludewig (FC Barnsley – Leihe)

Vorbereitung:

Die Salzburger begannen als letztes Team mit der Vorbereitung (12. Jänner) und waren als einziges österreichisches Team in Katar auf Trainingslager (zuletzt 2015). Patrick Farkas konnte nach seinem Schlaganfall wieder voll ins Training einsteigen. Mit Okafor wurde Ende Jänner ein Rekordtransfer getätigt. Er ist mit 11 Million Euro der teuerste Einkauf in der Liga-Historie.

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Spielanlage:

Sehr schnelle, aktive, initiative und spielbestimmende Spielweise mit sehr viel Offensivdrang und dem berühmten Pressing und Gegenpressing. Also wie bisher unterhaltsamer Spektakel-Fußball. In der Liga sind zumeist Lösungen auf engstem Raum gefragt. Viel Kompaktheit mit und gegen den Ball. Das System kann und soll flexibel sein, während der Spiele kann es wie schon im Herbst immer wieder Anpassungen und Änderungen geben. Systematisch haben die Bullen das klassische 4-4-2 mit Raute oder Doppelsechs, ein 4-3-3 und auch das 3-5-2 im Talon. Vor allem in der Liga kann es immer wieder die Dreierabwehr geben, um breiter aufgestellt zu sein und dem Gegner die Seitenverlagerungen zu nehmen und dadurch die Konteranfälligkeit zu verhindern.

Mögliche Startelf:

Eingespielte System-Varianten: 4-2-2-2 / 4-3-3 / 3-5-2

„Rising Stars“:

Karim Adeyemi, Noah Okafor, Masaya Okugawa

Saisonziel:

Meistertitel, Cupsieg, Europa League so weit möglich

Budget: 51 Mio Euro – höchster Etat in Österreich

Durchschnittsalter Kader: 23,6 Jahre

Kadergröße: 24 Spieler

Prognose Vereinsredakteur:

Die Spielidee ist die Konstante, personell hat sich nach dem großen Umbruch im Sommer auch im Winter viel getan. Mit Goalgetter Haaland und dem im Herbst sehr starken Minamino haben die Salzburger zwei Stützen verloren. Die Salzburger haben aber schon viel Routine im Schließen von personellen Lücken und lösten das aufgrund der vorausschauenden Transferpolitik von Sportchef Christoph Freund bislang ohne Leistungsabfall.

Mit dem retour geholten Mergim Berisha, der über Altach den Sprung ins deutsche U21-Team geschafft hat und schon im Nachwuchs von Red Bull groß wurde, sowie „Supertalent“ Karim Adeyemi, vom Kooperationsverein Liefering hoch gezogen, sind zwei neue Offensivkräfte dabei, die den Bullen-Spielstil intus haben und in dieser Hinsicht keine Eingewöhnungszeit brauchen.

Adeyemi hat schon in der Vorbereitung gezeigt, warum ihn unter anderem der FC Barcelona holen wollte.

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Der neue Flügelstürmer Noah Okafor, der mit seinen 19 Jahren schon viele Spiele in der höchsten Schweizer Liga für den FC Basel absolviert hat, passt perfekt ins Beuteschema: hochtalentiert, jung, schnell, offensiv. 11 Millionen Euro machen ihn zum teuersten Einkauf in der Geschichte der Liga.

Wie bei den Einnahmen (allein im Winter um die 40 Millionen Euro für: Haaland/20, Pongracic/10, Minamino/8,5, Niangbo/3) ist Salzburg auch bei den Ausgaben mittlerweile in einer eigenen Liga unterwegs und hat sich international einen sehr guten Namen als erstklassiger „Sprungbrett-Verein“ gemacht.

Sportlich gibt es mit dem Liga-Rivalen LASK einen starken Konkurrenten, der keine Schwäche gezeigt hat und intern sehr ernst genommen wird. Dennoch wird es aufgrund der höheren Qualitätsdichte im Kader erneut für den Meistertitel reichen, wenn auch der Punktevorsprung nicht mehr so eklatant groß wie vor einem Jahr sein wird.

Das Restprogramm – Der Kampf um die Meistergruppe