Real zittert sich gegen Leipzig ins Viertelfinale

Real Madrid hat mit viel Mühe das Viertelfinale der Champions League erreicht. Nach dem 1:0-Hinspielerfolg in Leipzig trennten sich die Königlichen im Rückspiel mit 1:1 von den Sachsen und zogen mit einem Gesamtscore von 2:1 unter die besten Acht Teams ein.

Die Spanier waren in der Offensive harmlos und in der Abwehr anfällig. Nur der mangelnden Effizienz der Deutschen war zu verdanken, dass es beim 0:0 blieb. Lois Openda (13., 16., 42.) vergab dreimal, ein Schuss von Xavi Simons wurde pariert (41.). Die Starkicker wurden mit einem Pfeifkonzert von den Rängen in die Kabine verabschiedet. Nach Wiederbeginn war eine Steigerung erkennbar und die dritte Chance führte da zum Erfolg. Nach toller Vorarbeit von Jude Bellingham, der in der Liga nach seinem Ausschluss am Wochenende eine Zwei-Spiel-Sperre ausfasste, war Vinicius Junior (65.) erfolgreich.

Gelaufen war die Partie damit keinesfalls, die „Bullen“ zeigten eine sofortige Reaktion. Ein Simons-Schuss wurde noch in den Corner abgeblockt, dafür glich Willi Orban (68.) nach Raum-Flanke per Kopf aus.

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Olmo in der Nachspielzeit an die Latte

Auch danach gingen noch einige Schüsse auf das von Andrij Lunin gehütete Real-Tor, in dem der Ball in der 92. Minute beinahe noch gezappelt hätte. Dani Olmo setzte einen gefühlvollen Volley an die Latte.

Das war auch sehr bitter für den in der 85. Minute eingewechselten Christoph Baumgartner sowie seinen bis zu dem Zeitpunkt spielenden Landsmann Xaver Schlager. Nicolas Seiwald saß nur auf der Bank. Leipzig hat damit in der K.o.-Phase zum siebenten Mal in Folge nicht gewinnen können.

Alle Tore:

1:0 – Vinicius Jr.

1:1 – Orban

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(APA)/Bild: Imago