Reese-Gala in Braunschweig: Hertha gewinnt Kellerduell
Hertha BSC hat im Abstiegskampf der 2. deutschen Bundesliga einen Befreiungsschlag gelandet!
Nach sieben Spielen ohne Sieg gewannen die Berliner das Kellerduell bei Eintracht Braunschweig am Sonntag mit 5:1 (3:0) und distanzierten den Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf sechs Punkte.
Der überragende Fabian Reese per Doppelpack (8. und 69.), Derry Scherhant (42.) und Marten Winkler (90.+3) trafen für die Gäste, zudem profitierte die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl von einem Eigentor des Braunschweigers Jannis Nikolaou (44.). Die Eintracht liegt damit weiter auf dem Relegationsplatz und wartet inzwischen seit vier Spielen auf einen Sieg, der Rückstand auf den Tabellen-15. beträgt nun drei Punkte. Der Treffer von Lino Tempelmann (90.+2) kam viel zu spät.
Club dominiert 274. Frankenderby – und schielt auf Rang drei
Der 1. FC Nürnberg darf acht Spieltage vor dem Saisonende zaghaft vom Aufstieg träumen. Durch ein überzeugendes 3:0 (3:0) im 274. Frankenderby gegen die SpVgg Greuther Fürth verkürzte die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose ihren Rückstand auf Rang drei auf vier Punkte. Neben Doppeltorschütze Julian Justvan (4./39.) traf Stefanos Tzimas (45.+4), zwei Treffer bereitete Caspar Jander vor.
Im Kampf um den Relegationsrang haben die Nürnberger allerdings noch ein äußerst schwieriges Restprogramm zu bewältigen: Gegner bis zum Saisonende sind unter anderem der Hamburger SV, Kaiserslautern, Paderborn, Düsseldorf und Köln. Einen seltenen Erfolg darf der Club allerdings jetzt schon verbuchen: Zum ersten Mal seit der Saison 1977/78 gewann er beide Duelle gegen das Kleeblatt.
Ulm tritt auf der Stelle
Der SSV Ulm tritt im Abstiegskampf auch nach dem Trainerwechsel weiter auf der Stelle. Beim Einstand von Robert Lechleiter erkämpfte sich die Mannschaft beim Karlsruher SC zwar ein 0:0, der Abstand auf den Relegationsrang beträgt jedoch drei Punkte.
Damit verzeichnete der Aufsteiger bereits das elfte Unentschieden der Saison, die Mission Klassenerhalt erfordert allerdings dringend Siege. Der KSC steckt dagegen weiterhin im grauen Mittelfeld der Tabelle auf Rang zehn fest.
(SID) / Bild: Imago
