Remis im Traditionsduell zwischen Kaiserslautern und Nürnberg – Düsseldorf gewinnt Verfolgerduell in Kiel
Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga im gesicherten Tabellenmittelfeld, der 1. FC Nürnberg auch unter seinem neuen Trainer Markus Weinzierl in Nähe der Abstiegszone. Beim Duell der Bundesliga-Gründungsmitglieder auf dem Betzenberg gab es zwar viel Kampf und Emotionen, aber keine Tore.
Mit der Nullnummer können die Roten Teufel, die einem Sieg näher waren, besser leben: Sie liegen mit 20 Punkten vorerst auf Platz sieben, der Club ist mit fünf Zählern weniger nur zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt.
Düsseldorf gewinnt Verfolgerduell in Kiel
Fortuna Düsseldorf behält die Aufstiegsplätze der 2. Fußball-Bundesliga im Blick. Das Team von Trainer Daniel Thioune gewann am 14. Spieltag das unterhaltsame Verfolgerduell bei Holstein Kiel mit 2:1 (1:0) und kletterte mit 23 Punkten vorerst auf den fünften Rang.
Shinta Appelkamp (42.) und Dawid Kownacki (82., Foulelfmeter nach Videobeweis) trafen für die Fortuna, die den zweiten Auswärts-Dreier in Folge feierte. Kapitän Marcel Sobottka sah in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (90.+3). Toptorjäger Steven Skrzybski (70.) glich für die zuvor vier Spiele lang ungeschlagenen Kieler (20) aus, die derzeit am Ende der oberen Tabellenhälfte liegen.
Rostock mit wichtigem Dreier in Regensburg
Dank eines Doppelpacks von Rechtsaußen Kai Pröger hat Hansa Rostock einen wichtigen Dreier in der 2. Fußball-Bundesliga eingefahren und sich Luft im Tabellenkeller verschafft. Nach vier Ligaspielen ohne Sieg setzten sich die Norddeutschen am 14. Spieltag bei Jahn Regensburg mit 3:0 (2:0) durch und schoben sich bis auf einen Punkt an die Oberpfälzer heran.
Bei herbstlich-warmen Temperaturen vor 10.380 Zuschauern gingen die Gäste durch den quirligen Pröger (7./26.) schnell in Führung. Regensburg zeigte sich in der Folge bemüht. Doch Joshua Mees (16.), Charalambos Makridis (44.) und Andreas Albers (53.) vergaben aussichtsreiche Chancen. Dann lenkte Jahn-Innenverteidiger Jan Elvedi eine Hereingabe von Rostocks Svante Ingelsson (63.) unglücklich ins eigene Tor – die Entscheidung.
(SID) / Bild: Imago
